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04. Juli 2012   289/12   Hochschulpolitik

Vizepräsidenten im Amt bestätigt

Oldenburg. Der Senat der Universität hat heute alle drei nebenamtlichen VizepräsidentInnen in ihrem Amt bestätigt: Die Chemikerin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery als Vizepräsidentin für Forschung, die Historikerin Prof. Dr. Gunilla Budde als Vizepräsidentin für Studium und Lehre und den Ökonomen Prof. Dr. Bernd Siebenhüner als Vizepräsidenten für das Ressort Wissenschaftlicher Nachwuchs und Qualitätsmanagement. Die VizepräsidentInnen hatten ihr zweijähriges Amt am 1. Oktober 2010 angetreten, die zweite Amtszeit endet am 30. September 2014.

Sie freue sich sehr, dass sie weiterhin mit einem so hochkompetenten Team zusammenarbeiten dürfe, sagte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon. „In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam mit allen Mitgliedern der Universität viel erreicht.“

Der weiteren Unterstützung beim Aufbau neuer Forschungsprojekte und der Einrichtung von Forschernachwuchsgruppen werde sie auch in ihrer zweiten Amtsperiode viel Kraft widmen, erklärte Al-Shamery im Senat. Die Erfolge der letzten Jahre hätten gezeigt, welch großes Potenzial diese Universität habe. Das Exzellencluster „Hearing4all“, der Forschungsbau „Turbulenz- und Windenergiesysteme“, die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs „Sicherheitskritische Systeme“, mehrere neue Forschergruppen und Graduiertenkollegs sowie die Auszeichnung der Universität Oldenburg als Gründerhochschule seien nur einige herausragende Beispiele, betonte Al-Shamery. An diese Erfolge gelte es anzuknüpfen.

Budde, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, erklärte im Senat, ihr oberstes Ziel sei auch künftig, die Attraktivität des Studienorts Oldenburg zu sichern und zu stärken. Dazu gehöre die Weiterentwicklung des forschungsorientierten Lehr- und Lernprofils ebenso wie die flexiblere Gestaltung von Studiengängen angesichts einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft. Diversität begreife sie als Chance, betonte Budde. Daher stünde auch die Internationalisierung des Studienangebots auf ihrer Agenda ganz oben. Als größte aktuelle Herausforderung wertete sie den Start des Modellstudiengangs Humanmedizin im kommenden Wintersemester sowie die erfolgreiche Teilnahme an der zu erwartenden Ausschreibung im Exzellenzwettbewerb zur Lehrerbildung.

Siebenhüner vertritt auch in den kommenden beiden Jahren das 2010 neu geschaffene Ressort „Wissenschaftlicher Nachwuchs und Qualitätsmanagement“. Der Aufbau der Graduiertenakademie und einer neuen Graduiertenschule in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften zeige, welch hohen Stellenwert die konsequente und professionelle Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Oldenburg habe. Diesen Weg werde er konsequent weitergehen. Als herausfordernd bezeichnete er auch den weiteren Ausbau eines Qualitätsmanagements sowie die Stärkung der Nachhaltigkeit der Universität.

Zu den Personen:
Prof. Dr. Katharina Al-Shamery ist seit 1999 Hochschullehrerin für Physikalische Chemie an der Universität Oldenburg. Sie war Initiatorin und Gründungsdirektorin des Center of Interface Science der Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Bremen. Von 2003 bis 2007 war sie Direktorin des Instituts für Reine und Angewandte Chemie und initiierte 2006 das Frühstudium für besonders begabte SchülerInnen. Al-Shamery studierte Chemie in Göttingen und Paris, promovierte an der ETH Zürich und habilitierte sich nach einem Forschungsaufenthalt an der Universität Oxford an der Universität Bochum.

Prof. Dr. Gunilla Budde ist seit 2005 Hochschullehrerin für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Oldenburg. Sie ist stellvertretende Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs „Selbst-Bildungen“ und war von 2006 bis 2010 Direktorin des Instituts für Geschichte. Budde studierte Geschichte, Germanistik und Pädagogik in Hamburg und Bielefeld. Nach einem Forschungsaufenthalt in Cambridge und Wien promovierte und habilitierte sie sich an der Freien Universität Berlin.

Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, von 2002 bis 2006 Junior-Professor und Leiter der Forschernachwuchsgruppe Gelena (Gesellschaftliches Lernen und Nachhaltigkeit) an der Universität Oldenburg, erhielt 2007 den Ruf auf die Professur für Ökologische Ökonomie. Von 2007 bis 2010 war er Direktor des Instituts für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik sowie des Departments für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Siebenhüner studierte Volkswirtschaftslehre und Politologie an der FU Berlin, promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und absolvierte einen Postdoc-Aufenthalt an der Harvard University.

ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Tel.: 0441/798-5456, E-Mail: vp.f(Klammeraffe)uni-oldenburg.de, Prof. Dr. Gunilla Budde, Tel.: 0441/798-5458, E-Mail: vp.l(Klammeraffe)uni-oldenburg.de, Prof. Dr. Bernd Siebenhüner, Tel.: 0441/798-5459, E-Mail: vp.n(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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