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Matthias Bormuth

 

12. Juli 2012   297/12   Personalie

Matthias Bormuth auf Heisenberg-Professur für Vergleichende Ideengeschichte berufen

Oldenburg. Der Medizinethiker und -historiker Prof. Dr. Matthias Bormuth, bisher Heisenberg-Stipendiat an der Universität Tübingen und der Columbia University in New York (USA), ist auf die Heisenberg-Professur für Vergleichende Ideengeschichte am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg berufen worden.
Bormuth studierte Medizin an den Universitäten Marburg und Göttingen. Es folgten Tätigkeiten in der psychiatrischen Assistenz in Frankfurt und an der Universitätsklinik Jena. 1995 wechselte Bormuth an die Universität Tübingen, wo er nach dem Besuch eines Graduiertenkollegs bis 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin war. 2001 promovierte er dort mit der medizinethischen Arbeit „Lebensführung in der Moderne. Karl Jaspers und die Psychoanalyse“. Nach Assistentenjahren in Tübingen folgte 2008 die Habilitation mit einer Arbeit zur „Ambivalenz der Freiheit. Suizidales Denken im 20. Jahrhundert“.
Als Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung lehrte und forschte Bormuth an der City University New York (USA) und von 2010 bis 2012 als Heisenberg-Stipendiat an der Columbia University in New York (USA). Eine enge Verbindung zur Universität Oldenburg besteht bereits seit Bormuths Mitwirken am Jaspers-Jahr 2008. Auf der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Heisenberg-Professur wird der Wissenschaftler das interdisziplinäre Profil des Psychiaters und Philosophen Karl Jaspers (1883–1969) aufnehmen und ideengeschichtlich weiterführen.

ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Matthias Bormuth, Institut für Philosophie, Tel.: 0441/798-2299, E-Mail: matthias.bormuth(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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(Stand: 20.04.2022)