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11. September 2012   352/12   Wissenschaftliche Tagung

Inklusion: Tagung der Lehrenden der Körperbehindertenpädagogik in Oldenburg

Oldenburg. Mehr als 30 internationale ExpertInnnen verschiedener Universitäten und Hochschulen sowie PädagogInnen aus der Schulpraxis haben Anfang September bei einer dreitägigen Konferenz an der Universität Oldenburg Probleme der Inklusion von Menschen mit körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen diskutiert. Veranstalterinnen waren Prof. Dr. Monika Ortmann sowie Jun.-Prof. Dr. Britta Gebhard vom Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik.

Im Zentrum der Konferenz stand der Förderbedarf von SchülerInnen mit Körperbehinderungen in der Schule. Die WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen waren sich einig, dass neben der architektonischen Anpassung der Lernumgebung ein großer Handlungsbedarf bei der Qualifikation der Lehrkräfte und sonstigen Fachkräfte bestehe. „Die LehrerInnen der Regelschulen müssen sich mit behinderungsspezifischen Inhalten auseinandersetzen. Dennoch sind ausgebildete Sonderpädagogen mit der Fachrichtung körperliche und motorische Beeinträchtigung unverzichtbar im Inklusionsprozess“, erklärte Ortmann. Die TagungsteilnehmerInnen forderten ferner, die pädagogischen Richtlinien zu überarbeiten sowie die Elternarbeit und die Kooperation mit MedizinerInnen, TherapeutInnen und Fachdiensten auszubauen und zu verbessern. Prof. Dr. Andreas Zieger von der Neurologischen Rehabilitation des Evangelischen Krankenhauses legte in seinem Vortrag dar, welche Potenziale die Zusammenarbeit von Pädagogen und Medizinern biete.
Die nächste Konferenz der Lehrenden der Körperbehindertenpädagogik findet 2013 in Berlin an der Humboldt Universität statt.

ⓘ www.sonderpaedagogik.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Monika Ortmann, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Tel.: 0441/798-3742, E-Mail: monika.ortmann(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)