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Sabine Kyora

 

17. September 2012   360/12   Wissenschaftliche Tagung

„Subjektform ‚Autor‘“: Internationale Tagung von Literaturwissenschaftlern

Oldenburg. „Subjektform ‚Autor‘ – Inszenierungen von Autorinnen und Autoren als Praktiken der Subjektivierung“ lautet der Titel einer Internationalen Tagung, die vom 20. bis 22. September an der Universität Oldenburg (Campus Haarentor, Senatssitzungssaal) stattfindet. Veranstalter sind das Institut für Germanistik und das DFG-Graduiertenkolleg „Selbstbildungen“.
Bei der Tagung beschäftigen sich LiteraturwissenschaftlerInnen aller Philologien damit, wie sich AutorInnen in den verschiedenen Medien als Schriftstellersubjekte konstituieren. „Wenn Alexa Hennig von Lange während eines Fernsehauftritts bei Harald Schmidt betont, sie sei komplett rasiert und trage keine Unterwäsche oder wenn Martin Walser sich nach dem Vorbild Johann Wolfgang von Goethes fotografieren lässt, dann inszenieren sich diese Autorinnen in und mithilfe der Medien“, erläutert die Germanistin und Tagungsleiterin Prof. Dr. Sabine Kyora. Damit vollzögen sie kulturelle Praktiken und schrieben sich als „Klassiker“ und „Popliteratin“ in spezielle Bereiche des literarischen Feldes ein. Die Tagung thematisiert den Beitrag der jeweiligen Inszenierungspraktik für die Bildung der Subjektform von AutorInnen. Damit nimmt sie die Thematik des Graduiertenkollegs „Selbstbildungen“ auf und überträgt sie auf die Literaturwissenschaft.

ⓘ www.praktiken-der-subjektivierung.uni-oldenburg.de/50157.html#Subjektform_Autor
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Sabine Kyora, Institut für Germanistik, , Tel.: 0441/798-3107, E-Mail: sabine.kyora(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)