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05. Dezember 2012   498/12   Veranstaltungsankündigung

Normalität im Land der Shoa?
Generalsekretär des Zentralrats der Juden spricht über jüdisches Leben in Deutschland

Oldenburg. „Jüdisches Leben in der deutschen Gegenwartsgesellschaft“ – zu diesem Thema spricht Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, am Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr, im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg. Veranstalter ist das Leo-Trepp-Lehrhaus, eine Kooperation zwischen der Universität Oldenburg und der Jüdischen Gemeinde.
Kramer, der bereits im Sommer zum 20. Jubiläum der Jüdischen Gemeinde zu Gast in Oldenburg war, ist gelernter Jurist und Volkswirt. Er war persönlicher Referent von Ignatz Bubis, dann Geschäftsführer und seit 2004 Generalsekretär des Zentralrats. Außerdem leitet er das Berliner Büro des Europäischen Jüdischen Kongresses (EJC). Kramer, der in diesem Sommer nach dem Besuch einer Synagoge in Berlin bedroht worden ist, wird in seinem Vortrag der Frage nachgehen, ob es eine Renaissance jüdischen Lebens in Deutschland gibt und wie sich die Jüdische Gemeinschaft „Normalität“ im Land der Shoa vorstellen könnte.
Die nächste Vortragsreihe des Leo-Trepp-Lehrhauses beginnt am 17. Januar und steht unter dem Thema „LeDor VaDor – Von Generation zu Generation, Pluralität und Identität in den Religionen“.

ⓘ www.juedischegemeinde-zu-oldenburg.de/leo-trepp-lehrhaus.html
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Andrea Strübind, Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Tel: 0441/798-2669; E-Mail: andrea.struebind(Klammeraffe)uni-oldenburg.de;
Rabbiner Jona Simon, Jüdische Gemeinde zu Oldenburg, Tel.: 0441/13127, E-Mail: jgemeindeo(Klammeraffe)aol.com
 
(Stand: 09.06.2021)