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Stephan Scholz

 

07. Januar 2013   011/13   Wissenschaftliche Tagung

Tagung zu Vertreibung und Erinnerung

Oldenburg. Mit „Medien und Praktiken der Erinnerung an Flucht und Vertreibung“ beschäftigt sich eine wissenschaftliche Tagung, die vom 18. bis 19. Januar in der Landesbibliothek Oldenburg (Pferdemarkt 15) und im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Geschichte der Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Warschau (Polen), der Nottingham Trent University (Großbritannien) und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa Oldenburg (BKGE). Die Tagung wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
„Fast sieben Jahrzehnte ist die Zwangsmigration der Deutschen infolge des Zweiten Weltkriegs her. Sie ist immer noch wichtiges Thema der deutschen Erinnerungskultur“, betont der Oldenburger Historiker und Tagungsleiter Dr. Stephan Scholz. Biographische Erzählungen, Heimattreffen, Straßennamen oder Schulbücher seien zum Beispiel wichtige Erinnerungsmedien und –praktiken, die die kollektive Erinnerung an Flucht und Vertreibung aufrechterhalten. Gleichzeitig würden unterschiedliche Medien und Praktiken die Geschichtsdeutungen wesentlich beeinflussen und ihre Rezeption mitbestimmen. Zu den Tagungsgästen zählen WissenschaftlerInnen aus Deutschland, England und Polen.
Um Anmeldung wird wegen der begrenzten Teilnehmerzahl gebeten unter Mail: stephan.scholz(Klammeraffe)uni-oldenburg.de

ⓘ www.staff.uni-oldenburg.de/stephan.scholz/61294.html
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Stephan Scholz, Institut für Geschichte, E-Mail: stephan.scholz(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)