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06. Juni 2013   224/13  

Jahresprogramm der Karl-Jaspers-Gesellschaft e.V.

Oldenburg. „Was ist Anti-Philosophie? – Der Fall Martin Heidegger“ –mit dem Vortrag von Prof. Dr. Richard Wolin, Hochschullehrer an der City University New York (USA), am Donnerstag, 13. Juni, 19.30 Uhr im Karl-Jaspers-Haus (Unter den Eichen 22, 26122 Oldenburg) startet das Jahresprogramm 2013 der Karl-Jaspers-Gesellschaft e.V.. Wolins Untersuchungen zu französischen Intellektuellen nach 1945 und zum Kreis um Martin Heidegger haben weltweit große Resonanz gefunden. Er porträtiert in seinem Vortrag Heidegger als philosophischen Verführer, dessen metaphysischer „Obskurantismus“ verheerende Folgen für ein politisch verantwortliches Denken hatte.
„Richard Wolin gilt in den Vereinigen Staaten als ,Public Intellectual’. Die Washington Post, die Los Angeles Times, die New Republic und Dissent veröffentlichen seine Essays. Somit ist Wolin die ideale Wahl, um mit seinem Vortrag in das Jahresprogramm zu starten“, erklärt Prof. Dr. Matthias Bormuth, Heisenberg-Professor für Vergleichende Ideengeschichte der Universität Oldenburg und Vorstand der Karl-Jaspers-Gesellschaft e.V.

Bis zum Jahresende finden acht öffentliche Vorträge mit renommierten internationalen WissenschaftlerInnen und AutorInnen statt. Sie widmen sich vor allem den für Jaspers wichtigsten intellektuellen Figuren seiner Zeit: dem Freund und Mitbegründer der Existenzphilosophie Martin Heidegger, ihrer gemeinsamen Schülerin Hannah Arendt, Jaspers´ zweiten prominenten Schüler Golo Mann und seinen entscheidenden Lehrer Max Weber.


Weitere Termine der Karl-Jaspers-Gesellschaft 2013:

13. Juni, 19.30 Uhr, Karl-Jaspers-Haus: “Was ist Anti-Philosophie? Der Fall Martin Heideggers“ – Richard Wolin (City University, New York)

18. Juni, 19.30 Uhr, Karl-Jaspers-Haus : „Literarische Museen. Ein Erfahrungsbericht“ – Thomas Schmidt (Deutsches Literaturarchiv, Marbach)

2. Juli,19.30 Uhr, Karl-Jaspers-Haus: „Unabhängigkeit. Von Hannah Arendts Denken in Konstellationen“ – Thomas Wild (Bard College/New York)

7. September, 11.00 Uhr, Oldenburger Landtag: „Perspektiven interdisziplinären Denkens. Festvortrag zur Eröffnung des Karl Jaspers Hauses“ – Wolfgang Frühwald (LMU München):

25. September, 20.00 Uhr, Musik- und Literaturhaus Wilhelm13: „Erinnerungen an Golo Mann“ – Inge Jens (Autorin, Tübingen), die Lesung findet in Kooperation mit dem Literaturbüro Oldenburg statt

11. November, 19.30 Uhr, Karl-Jaspers-Haus: „Die Frauen aus der Rosenstraße. Deutsch-jüdischer Widerstand“ – Greogrij von Leitis/Michael Lahr (Elysium between the Continents, New York/Berlin)

26. November, 19.30 Uhr, Karl-Jaspers-Haus: „Max Weber, Karl Jaspers und die Heidelberger Geselligkeit“ – Joachim Radkau (Universität Bielefeld)

11. Dezember, 19.30 Uhr, Karl-Jaspers-Haus: „Die Macht der Erinnerung. Geschichtsphantasie und Geschichtsreflexion im Werk von Werner Tübke“ – Eduard Beaucamp (F.A.Z./Frankfurt):

ⓘ www.karl-jaspers-gesellschaft.de/
www.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Matthias Bormuth, E-Mail: matthias.bormuth(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 09.06.2021)