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13. November 2013   431/13  

Musikwissenschaftlerin Anna Langenbruch erhält Carl von Ossietzky Researchers` Fellowship

Oldenburg. „Wir sind stolz, unseren wissenschaftlichen Nachwuchs mit einem hoch dotierten Stipendium fördern zu können, das nach Carl von Ossietzky benannt ist. Die Universität Oldenburg legt auf die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler größten Wert. Mit Dr. Anna Langenbruch zeichnen wir eine vielversprechende Musikwissenschaftlerin aus“, erklärte Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Forschung, beim heutigen „Tag der Forschung“. Dort überreichte sie erstmals das Carl von Ossietzky Researchers` Fellowship an die Musikwissenschaftlerin. „Anna Langenbruchs Forschung verspricht ideale Anknüpfungspunkte an Forschungsfelder des Instituts für Musik“, betonte Al-Shamery.
Mit dem Carl von Ossietzky Researchers’ Fellowship fördert die Universität Oldenburg herausragende und hochqualifizierte promovierte NachwuchswissenschaftlerInnen und gibt ihnen die Möglichkeit, ein selbständiges Forschungsvorhaben durchzuführen. Langenbruch, seit 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musik, konnte sich gegen hochkarätige internationale BewerberInnen durchsetzen. Sie hat nun in den kommenden zwei Jahren die Möglichkeit, eine Nachwuchsforschergruppe ins Leben zu rufen und zu ihrem Habilitationsthema „Musikgeschichte auf der Bühne“ zu forschen.
„Der bisherige wissenschaftliche Werdegang von Anna Langenbruch ist geprägt durch Interdisziplinarität und Internationalität. Sie bewegt sich souverän in verschiedenen Feldern der Geistes- und Kulturwissenschaften und verliert dabei doch nie ihre eigene disziplinäre Heimat – die Musikwissenschaft – aus dem Auge“, so Prof. Dr. Melanie Unseld, Hochschullehrerin für Musikgeschichte, in deren Arbeitsgruppe die Preisträgerin lehrt und forscht. Langenbruchs Forschungsfeld sei hoch innovativ, weil es Geschichtsschreibung als ästhetisches Ereignis unter die Lupe nehme.
Langenbruch studierte Musik und Mathematik in Köln. 2011 schloss sie ihre binationale Promotion zum Thema „Topographien musikalischen Handelns im Pariser Exil 1933-1939“ an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und an der École des Hautes Études en Sciences Sociales Paris ab. Langenbruch ist Sprecherin der Fachgruppe „Nachwuchsperspektiven“ in der Gesellschaft für Musikforschung. Sie erhielt unter anderem Forschungs- und Promotionsstipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), des Evangelischen Studienwerkes Villigst e.V. und des Deutschen Historischen Instituts Paris. Die Musikwissenschaftlerin forscht und veröffentlicht zur Kulturgeschichte des Exils, zu intermedialer Musikhistoriographie, zum populären Musiktheater sowie zu Musik und Interdisziplinarität.

Auf dem Foto (v.l.): Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Forschung der Universität Oldenburg, vergibt das Carl von Ossietzky Researchers’ Fellowship an die Musikwissenschaftlerin Dr. Anna Langenbruch.

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Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Tel.: 0441/798-5456,
E-Mail: katharina.al.shamery(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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