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25. November 2013   451/13   Forschung

„Umbrüche gestalten“ – Projekt zur Sprachförderung in der Lehrerbildung

Oldenburg. Neue Maßstäbe in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern will das Projekt „Umbrüche gestalten – Sprachenförderung und -bildung als integrale Bestandteile innovativer Lehrerbildung in Niedersachsen“ setzen. Mit rund 2,7 Millionen Euro fördern ab dem kommenden Jahr das Niedersächsische Kultusministerium, das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache sowie neun niedersächsische Hochschulen – darunter die Universität Oldenburg – das Projekt. Ziel ist es, die Sprachförderungskompetenzen in allen Lehrerbildenden Studiengängen auszubauen.
Die Universität Oldenburg wird sich in dem Projekt vor allem auf berufsbildende Studiengänge fokussieren – und dabei insbesondere auf den Studiengang Wirtschaftspädagogik, der in Niedersachsen nur an wenigen Universitäten angeboten wird. Koordinatorin ist Prof. Dr. Juliana Goschler, Juniorprofessorin für Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache am Institut für Germanistik. In Kooperation mit Vertreterinnen und Vertretern der Sprachwissenschaft, der Sprachdidaktik, der Fachdidaktik der Wirtschaftswissenschaften und dem Didaktischen Zentrum (diz) wird sie neue Lern- und Lehrkonzepte sowie Unterrichtsmaterialien erproben und entwickeln.
Sprachkompetenz gilt als Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungsbiografie, doch der Anteil der Schülerinnen und Schülern mit Sprachförderbedarf steigt seit Jahren. Das Projekt „Umbrüche gestalten“ will hier gegensteuern: Es soll zukünftige Lehrkräfte befähigen, Sprachenförderung in jedes Unterrichtsfach zu integrieren. Dazu entwickeln die Projektpartner Konzepte und Materialien, die die Kerninhalte aus dem Bereich Sprachförderung und –bildung in die Lehramtsstudiengänge einbinden.
Für das Projekt „Umbrüche gestalten“ haben neun niedersächsische Universitäten auf Initiative der Universität Göttingen beim Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache bis 2017 eine Förderung von insgesamt 1,25 Millionen Euro eingeworben. Das Niedersächsische Kultusministerium ergänzt die Projektmittel um 670.000 Euro. Darüber hinaus bringen die Hochschulen selbst rund 750.000 Euro Eigenmittel ein.

ⓘ www.germanistik.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Juliana Goschler, Institut für Germanistik , Tel.: 0441/798-3047, E-Mail: juliana.goschler(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 09.06.2021)