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06. Februar 2014   044/14   Forschung / Veranstaltungsankündigung

Jugendliche mit ADHS: Nachtreffen zur Verbesserung der Therapie

Oldenburg. Über 110 Jugendliche mit der Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitätsstörung ADHS haben von 2009 bis 2012 an einem Projekt unter Leitung des Psychologen Prof. Dr. Friedrich Linderkamp zur Evaluation von Lerntrainings teilgenommen. Auf Einladung der WissenschaftlerInnen kommen sie erneut mit ihren damaligen TrainerInnen am Freitag, 14. Februar, 17.00 bis 19.00 Uhr, an die Universität. Das Treffen dient der Überprüfung der Langzeitwirkungen der Lerntrainings.
ADHS ist ein großes Problem – für die Betroffenen, für die Eltern und auch für die Schulen. Und doch fehlt – vor allem bei Jugendlichen –oft jegliche Unterstützung. Aus diesem Grund hatte das Team um Linderkamp betroffene Jugendliche in speziellen Lern- und Entspannungstrainings im Ambulatorium für ReHabilitation der Universität gefördert. Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Ergebnisse stellen die WissenschaftlerInnen bei dem Nachtreffen vor. Vor allem aber geht es um die aktuelle Befindlichkeit der Jugendlichen, darum, wie sie inzwischen mit ihrer Aufmerksamkeitsstörung umgehen und welche Erfolge sich eingestellt haben. „Eine langfristig wirksame Behandlung von ADHS ist sehr schwierig. Wir versprechen uns von dem Nachtreffen neue Erkenntnisse zur Verbesserung der Behandlung“, erklärt der Psychologe Dr. Timo Hennig, der das Nachtreffen organisiert.

ⓘ www.sonderpaedagogik.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Timo Hennig, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik , Tel.: 0441/798-4924, E-Mail: timo.hennig(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 05.02.2021)