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30. Mai 2014   211/14  

Honorarprofessur für Ideenhistoriker David Weinstein

Oldenburg. Prof. Dr. David Weinstein, Hochschullehrer für Ideengeschichte an der Wake Forest University in North Carolina (USA), wird zum Honorarprofessor am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg ernannt. Die Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften richtet zu diesem Anlass am Donnerstag, 5. Juni, 17.00 Uhr, eine Akademische Feier im Bibliothekssaal aus. Nach Grußworten der Kommissarischen Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery und der Dekanin der Fakultät IV, Prof. Dr. Andrea Strübind, hält der Hamburger Philosoph und Ideenhistoriker Prof. Dr. Peter Niesen die Laudatio. Weinstein geht in seinem Festvortrag der Frage nach: „What Philosophical Use is Intellectual History?“ Dabei wird er einen Brückenschlag zwischen analytischer Argumentation und hermeneutischem Verstehen versuchen.
Als Honorarprofessor der Universität Oldenburg wird Weinstein in enger Kooperation mit der Heisenberg-Professur für Vergleichende Ideengeschichte Fragestellungen der Philosophie, der Geschichtswissenschaft, der Theologie und der Jüdischen Studien verknüpfen. Prof. Dr. Matthias Bormuth, Inhaber der Heisenberg-Professur, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Es ist ein großes Glück, einen amerikanischen Intellectual Historian für Lehre und Forschung an unserer Universität gewonnen zu haben, da Weinstein mit seinem sachorientiert-pragmatischen Zugriff die verschiedenen Schulen des philosophischen Denkens in einen erkenntnisträchtigen Dialog zu setzen versteht.“ Weinstein werde regelmäßig Gast im Karl Jaspers-Haus sein und den wissenschaftlichen Austausch insbesondere mit den WissenschaftlerInnen des Hannah Arendt-Zentrums, des Erich Auerbach-Archivs und der Jüdischen Studien pflegen.
Weinstein erhielt 1988 seinen PhD für Politische Wissenschaft an der Johns Hopkins University in Baltimore, die als Wiege der amerikanischen Ideengeschichte gilt. Anschließend war er Postdoktorand an der Hebräischen Universität von Jerusalem (Israel). Gastaufenthalte führten ihn an die Universität Oxford (Großbritannien) und die Tulane University (New Orleans). 2009 war er Fulbright Fellow an der Universität Leipzig. Im zurückliegenden Wintersemester hatte er an der Universität Hamburg die John Stuart Mill-Gastprofessur inne. Zwei seiner Monographien – „Equal Freedom and Utility“ (1998) und „Utilitarianism and the New Liberalism“ (2007) – sind in der renommierten Reihe „Ideas in Context“ der Cambridge University Press erschienen. Er ist Mitherausgeber der Werke „The New Liberalism“ (2001) und „John Stuart Mill and the Art of Life“ (2010).

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Prof. Dr. Matthias Bormuth, Institut für Philosophie, E-Mail: matthias.bormuth(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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