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03. Juni 2014   221/14   Wissenschaftliche Tagung

„Musikpädagogik der Musikgeschichte“: Symposium an der Universität

Oldenburg. Wie und wozu wird Musikgeschichte in der Schule vermittelt? Und welche Musikgeschichte kann und soll dabei eine Rolle spielen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des interdisziplinären Symposiums „Musikpädagogik der Musikgeschichte“, das am 13. und 14. Juni 2014 an der Universität Oldenburg (Campus Haarentor, Bibliothekssaal) stattfindet. Veranstalter sind Prof. Dr. Melanie Unseld, Hochschullehrerin für Kulturgeschichte der Musik, und Prof. Dr. Lars Oberhaus, Hochschullehrer für Musikpädagogik, vom Institut für Musik.
In vier Panels diskutieren ExpertInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Grundfragen des Zusammenhangs von Musikpädagogik und Musikgeschichte. Damit man sich über Musik austauschen könne, bedarf es einer Transformation – der Transformation des Gehörten in Sprache. Ebenso sei Geschichte erzählte Vergegenwärtigung von Vergangenem, erläutern Unseld und Oberhaus das Tagungskonzept. Als Ausgangspunkt diene daher das Nachdenken über die narrative Verfasstheit von Musikgeschichte, dem sich das Nachdenken über Konzepte der Musikgeschichte als Kulturgeschichte und die Möglichkeiten ihrer didaktischen Umsetzung anschließt. Frage der Medialität von Musikgeschichte(n) sowie nach einem – möglichen oder auch unmöglichen – Kanon werden anschließend vorgestellt und diskutiert. Zur Veranschaulichung wird Freitagabend ein konkretes Praxisbeispiel in den Blick genommen: Prof. Dr. Beatrix Borchard (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) stellt das Projekt „MUGI“ vor, ein Internet-Portal zu Musikvermittlung und Genderforschung.

ⓘ www.uni-oldenburg.de/musik/
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Melanie Unseld und Prof. Dr. Lars Oberhaus, Tel.: 0441/798-2305, E-Mail: melanie.unseld(Klammeraffe)uni-oldenburg.de und lars.oberhaus(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 09.06.2021)