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04. Juni 2014   223/14  

Ehrendoktorwürde für Edward O. Wilson
Öffentlicher Festvortrag von Prof. Dr. Bert Hölldobler über den „Superorganismus Ameise“

Oldenburg. Er zählt zu den bekanntesten Evolutionstheoretikern weltweit und hat mit seinen wegweisenden Forschungen über Ameisen die Soziobiologie ins Leben gerufen: der amerikanische Biologe Prof. Dr. Edward O. Wilson. Die Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften der Universität Oldenburg verleiht Wilson in einem Festakt am Mittwoch, 11. Juni, 19.30 Uhr, im Hörsaalzentrum (Campus Haarentor, Gebäude A14, Hörsaal 1) die Ehrendoktorwürde.
Den öffentlichen Festvortrag hält der deutsche Verhaltensforscher und langjährige Weggefährte Wilsons, Prof. Dr. Bert Hölldobler, zum Thema „Der Superorganismus: Kommunikation, Kooperation und Konflikt in Ameisenstaaten“. Hölldobler zählt zu den renommiertesten Forschern auf dem Gebiet der sozial lebenden Insekten und hat viele Jahre gemeinsam mit Wilson über Ameisen geforscht. Gemeinsam haben sie das Werk „The Ants“ (Die Ameisen) verfasst, für das sie 1990 den Pulitzer-Preis in der Kategorie „Sachbuch“ erhielten. 2010 veröffentlichten sie das Buch „Der Superorganismus“.
Vor dem Festakt findet zu Ehren Wilsons das „E.O. Wilson Symposium in Biodiversity“ im Hörsaalzentrum (Beginn: 14.00 Uhr) statt. Neben Hölldobler werden WissenschaftlerInnen aus Kanada, den USA und den Niederlanden über aktuelle Entwicklungen in der Biodiversitätsforschung diskutieren.
E.O. Wilson, der 1929 in Birmingham (USA) geboren wurde und als Emeritus an der Harvard University forscht, wird nicht persönlich am Festakt teilnehmen.

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Prof. Dr. Olaf Bininda-Emonds, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Tel.: 0441/798-3965, E-Mail: olaf.bininda(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)