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27. November 2014   485/14   Wissenschaftliche Tagung

Internationale Tagung: Akademischer Wissenstransfer zwischen Europa und Afrika

Oldenburg. Wie wird an Universitäten in Europa und Afrika Wissen produziert und weitergegeben, und zwar unter den Bedingungen von Globalisierung und postkolonialen Strukturen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der internationalen und interdisziplinären Tagung „Migrations of Knowledge“ der Universität Oldenburg vom 3. bis 6. Dezember. Den Auftakt bildet ein öffentlicher Vortrag „Pidgin Knowledge – Kolonialismus und Wissenszirkulation“ des Historikers Prof. Dr. Harald Fischer-Tiné von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Beginn ist am Mittwoch, 3. Dezember, um 18.30 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3).
Den Ausgangspunkt der Tagung, zu der die OrganisatorInnen mehr als 80 internationale WissenschaftlerInnen erwarten, bilden die in den 60er- und 70er-Jahren neu formulierten ethischen, politischen und sozialen Visionen akademischer Wissensproduktionen. Schlagworte sind hier erkenntnistheoretische Perspektiven kritischen Denkens, die Entwicklung von transdisziplinären Ansätzen sowie die Internationalisierung von Forschung und Lehre. WissenschaftlerInnen der Natur-, Technik-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Nachhaltigkeits- und Entwicklungsforschung untersuchen darauf aufbauend Möglichkeiten des Wissenstransfers zwischen Universitäten in Europa und Afrika und analysieren deren Potenziale für das kritische wissenschaftliche Denken.
Die Tagung ist eine Kooperation des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) der Universität Oldenburg mit dem afrikanisch-europäischen Erasmus Mundus Studiengang European Master in Migration and Intercultural Relations (EMMIR), dem Postgraduate Programme Renewable Energy (PPRE), Universität Oldenburg, sowie dem African Centre for Migration and Society und dem Wits Centre for Diversity Studies – beide University of the Witwatersrand (Südafrika). Weiter sind an der Konzeption der Tagung beteiligt das Wissenschaftliche Zentrum Genealogie der Gegenwart (WiZeGG) an der Universität Oldenburg sowie das Institut für postkoloniale und transkulturelle Studien (INPUTS) der Universität Bremen.

ⓘ migknow.org/
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Katharina Hoffmann, Migration und Gender Studies, Tel.: 0441/798-4157, E-Mail: katharina.hoffmann(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 09.06.2021)