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26. Januar 2015   036/15   Studium und Lehre / Hochschulpolitik / Veranstaltungsankündigung

Studium und Wissenschaft in der heutigen Hochschullandschaft
Kolloquium: Experten aus Bremen und Hannover im Schlauen Haus

Oldenburg. Passt die Hochschullandschaft noch zur heutigen Struktur der Wissenschaft? Diese Frage steht im Zentrum zweier Vorträge, zu denen das Präsidium der Universität Oldenburg ins Schlaue Haus (Schlossplatz 16) einlädt. Der Bremer Soziologe Prof. Dr. Uwe Schimank (Donnerstag, 5. Februar, 16.00 Uhr) und die Hannoveraner Pädagogin Prof. Dr. Julia Gillen (Donnerstag, 26. Februar, 16.00 Uhr) fragen nach den Studienbedingungen angesichts etablierter Strukturen und zugleich einer wachsenden und zunehmend heterogenen Studierendenschaft. Sie loten aus, wie groß die Freiräume für ein interessengeleitetes Selbststudium sind und erörtern, ob forschungsorientiertes Lernen den klassischen Bildungsauftrag ersetzt.
„In Zeiten, in denen Studierenden oft von Prüfung zu Prüfung hecheln, kann die Begeisterung für ein Fach leicht in den Hintergrund geraten. Dabei sollten junge Leute doch an die Universitäten kommen, um interessengeleitet neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ist das in den bestehenden Strukturen noch möglich? Auch darüber wollen wir im Rahmen unserer Kolloquiumsreihe diskutieren“, sagt Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Kommissarische Präsidentin der Universität Oldenburg und Initiatorin der Kolloquiumsreihe.
Beide Vorträge sind Teil der vom Universitätspräsidium veranstalteten Kolloquiumsreihe zum universitären Bildungsauftrag. Unterstützt wird diese von der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO). Am 5. Februar übernimmt der Oldenburger Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Karsten Speck die Moderation, den Folgevortrag am 26. Februar moderiert Prof. Dr. Heinke Röbken, Weiterbildungsexpertin an der Universität Oldenburg.

ⓘ www.uni-oldenburg.de/reihe-bildungsauftrag.pdf
 
ⓚ Kontakt:
Marita Hillmer, Tel.: 0441/798-4060, E-Mail: marita.hillmer(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)