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19. Februar 2015   076/15  

40 Jahre Universität Oldenburg: Geburtstagsjahr mit hoher Strahlkraft
Mehrere Veranstaltungsreihen gehen weiter

Oldenburg. „Wir waren manchmal regelrecht überwältigt von dem großen Interesse, das die Menschen aus Stadt und Region unserem Veranstaltungsprogramm entgegenbrachten. Über ein ganzes Jahr hinweg ein kontinuierlich guter Zulauf – das erfüllt uns mit Freude.“ Mit diesen Worten zog die kommissarische Präsidentin der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, eine durchweg positive Bilanz zum Abschluss des Geburtstagsjahres. 13 Monate lang – von Dezember 2013 bis Dezember 2014 – hatte die Universität rund 300 Veranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit, aber auch für die Mitglieder und Angehörigen der Universität selbst angeboten.
Zwei Publikationen gibt die – nunmehr 41-jährige – Universität zur Dokumentation des Geburtstagsjahres jetzt heraus: Eine Broschüre umfasst die „Universitätspredigten“ von neun ProfessorInnen in der St. Lamberti-Kirche. Eine zweite präsentiert Fotos und Interviews mit 40 Menschen, die die Universität als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgestalten. Deren Antworten auf einen Interview-Fragebogen waren als Rubrik „40 Jahre, 40 Menschen“ auf dem eigens eingerichteten Geburtstags-Internetportal auf besonders großes Interesse gestoßen. Sie verbuchten 40 Prozent der insgesamt 60.000 Seitenaufrufe. Beliebt war auch die Rubrik „Fotos“, die etliche Veranstaltungen abbildet.
Neben dem Geburtstagsportal, das weiterhin aufrufbar sein wird, und den Broschüren werden als „Errungenschaft“ der zurückliegenden Monate auch einige besonders erfolgreiche Veranstaltungsreihen bestehen bleiben. So wird es weiterhin „Universitätspredigten“ in der St. Lamberti-Kirche geben, die Reihe ist bereits wieder gestartet. Die Ausstellung „Ich füge mich nicht, ich demonstriere“ zum Leben und Wirken des Namensgebers der Universität, Carl von Ossietzky, wird als Dauerausstellung in der Universitätsbibliothek zu sehen sein. Gleichzeitig entstand eine Wanderausstellung, die künftig in allen nach Carl von Ossietzky benannten Schulen bundesweit gezeigt wird. Nach Hamburg ist die nächste Station die Berliner Carl-von-Ossietzky-Schule. Außerdem plant die Universität, weiterhin Exkursionen zur Gedenkstätte Esterwegen anzubieten. Die Reihe „Wissenschaftler zeigen ihre Lieblingsfilme“ im „Cine k“ in der Oldenburger Kulturetage soll ebenso ihre Fortsetzung finden wie der Bibliotheksball, den im letzten Jahr 650 Gäste aus Stadt und Region besuchten.
Zu den besonderen Highlights des vergangenen Jahres gehörten auch zwei der vielfältigen studentischen Aktivitäten: der Filmwettbewerb „Campus Clip Contest“ und die Ausstellung „Wolkenkuckucksburg“. Diese warf als ein Schlusspunkt des Geburtstagsjahres im Schlauen Haus die Frage auf: „Was wäre die Stadt ohne die Universität?“ Allein an dem von den Studierenden organisierten Rahmenprogramm nahmen 240 Interessierte teil.
„Ohne Uni wäre Oldenburg schlicht langweiliger. Oldenburg hat in seiner Entwicklung in den vergangenen 40 Jahren enorm von der Universität profitiert. Zehntausende junge Leute sind in die Stadt gekommen und haben die Atmosphäre und das Lebensgefühl positiv beeinflusst. Zahlreiche Gründungen haben dazu beigetragen, den Wirtschaftsstandort zu stärken“, erklärte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sei die Uni auch in Zukunft ein zentraler Punkt für die gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung der Stadt. Ihr komme deshalb auch bei der von der Stadt angeregten Fachkräfteinitiative eine wichtige Rolle zu, ergänzte Krogmann. Er gehörte seit 2013 zu den fünf „Jubiläumsbotschaftern“, die die Universität bei der Realisierung des Geburtstagsprogramms unterstützten.
Beim Rückblick auf die rund 300 Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres hob die Projektleiterin, Dr. Corinna Dahm-Brey, verschiedene weitere Höhepunkte hervor. So sei die von Musikstudierenden auf die Bühne gebrachte „70er Revue“ mit insgesamt 1.500 Besuchern ein absoluter Publikumshit gewesen, betonte die Leiterin der Stabsstelle Presse & Kommunikation. Zur Uni-Mitarbeiterparty – ebenfalls im Stil des Gründungsjahrzehnts – kamen rund 1.000 Gäste. Eine Podiumsdiskussion zur Energiewende zog 800 Interessierte in die Weser-Ems-Halle, und der Bibliotheksball zählte wie die Neujahrsgala zu den gesellschaftlichen Ereignissen des Jahres in Oldenburg. Nicht nur bei der 70er Revue, auch bei Führungen durch die Sternwarte oder an außergewöhnliche Wissenschaftsorte im Rahmen des „Science Walk“ gab es aufgrund der großen Nachfrage Zusatztermine.
„Ob auf dem Campus, im Schlauen Haus oder an anderen Veranstaltungsorten – wir freuen uns, dass die Menschen der Region so regen Anteil an dem nehmen, was die Universität zu bieten hat“, sagte Präsidentin Al-Shamery. „Das Geburtstagsjahr hat nach außen, aber auch innerhalb der Universität eine überaus positive und identitätsstiftende Wirkung entfaltet.“

Neben der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO) als Netzwerk von Freunden und Förderern, das seit jeher eine Brücke zur Region schlägt, hatte die Universität für ihre zahlreichen Veranstaltungen im Geburtstagsjahr viele weitere Unterstützer. Die Hauptförderer: Bremer Landesbank, CEWE Stiftung & Co. KGaA, EWE AG, Landessparkasse zu Oldenburg, Oldenburgische Landesbank AG, Stadt Oldenburg und VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland. Weitere Unterstützer waren: Arbeitgeberverband Oldenburg e.V., Autohaus ROSIER GmbH & Co. KG, Bruns Pflanzen Export GmbH & Co. KG, IHK Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, Johann Bünting-Stiftung, Leffers & Co. GmbH & Co. KG, Mercedes-Benz, Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, PKF ARBICON ZINK KG, Popken Fashion Group, Vierol AG und Volksbank Oldenburg eG.

Auf dem Foto: Blickten gemeinsam auf das Geburtstagsjahr der Universität zurück und zogen eine durchweg positive Bilanz (von links): Innovationsforscherin Prof. Dr. Jannika Mattes, Studentin Christin Sajons, Dr. Corinna Dahm-Brey, die Projektleiterin „40 Jahre Universität Oldenburg“, die kommissarische Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery sowie Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (Foto: Universität Oldenburg).

ⓘ www.uni-oldenburg.de/40
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Corinna Dahm-Brey, Presse & Kommunikation, Tel.: 0441/798-2892, E-Mail: corinna.dahm(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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