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Gregor Theilmeier

Rainer Röhrig

 

01. April 2015   130/15   Personalie

Rainer Röhrig auf Professur für Medizinische Informatik berufen
Rolle der IT für Medizin und Forschung im Mittelpunkt

Oldenburg. Die immer wichtigere Rolle der Informationstechnik in der Medizin und für die medizinische Forschung ist sein Thema: Prof. Dr. Rainer Röhrig ist auf die Professur für Medizinische Informatik an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg berufen worden. Röhrig war zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg.
„Mit Professor Rainer Röhrig haben wir dem Department für Versorgungsforschung eine entscheidende Expertise hinzugefügt. Durch seine ausgeprägte bundesweite und europäische Vernetzung in der Medizininformatik und seine methodischen Fähigkeiten erfährt der Standort Oldenburg eine gewaltige Stärkung, über die wir sehr glücklich sind“, ordnete der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Gregor Theilmeier, die Berufung als großen Erfolg für die Universität ein.
Der 44-jährige Röhrig studierte Informatik in Bonn, ehe er sich an der Universität Gießen für das Fach Humanmedizin einschrieb. Auf die Staatsexamina folgte dort 2003 die Promotion zur computergestützten Überwachung von Herz und Gefäßen bei chirurgischen Eingriffen abseits des Herzens. Unter anderem leitete Röhrig in Gießen seit 2009 die Sektion „Medizinische Informatik in Anästhesiologie und Intensivmedizin“ und war seit 2010 Mitglied der Ethikkommission des Fachbereichs Medizin. In der „Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin“ fungiert er seit 2009 als Sprecher der Sektion „IT und Medizintechnik“. 2012 lehnte der Medizininformatiker den Ruf an die HTWG Konstanz zugunsten der Universität Gießen ab.
Einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte innerhalb des Departments für Versorgungsforschung an der Universität Oldenburg ist die Untersuchung der Rolle medizinischer Software in der Patientenversorgung. Um Entscheidungen und Prozesse in der Medizin zu verbessern, analysiert er das komplexe Zusammenspiel zwischen Patienten einerseits, medizinischem Personal andererseits sowie IT-Systemen und Medizingeräten. Außerdem beschäftigt sich Röhrig mit der Frage, wie sich Gesundheitsdaten – vor dem Hintergrund von Datenschutzvorgaben und wissenschaftlichem Anspruch – mithilfe von IT am besten für die Forschung nutzen lassen.

ⓘ www.uni-oldenburg.de/medizininformatik
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Rainer Röhrig, Tel.: 0441/798-2772, E-Mail: medizininformatik(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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(Stand: 20.04.2022)