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28. April 2015   169/15  

UN-Sonderberichterstatter Vernor Muñoz spricht an der Universität über Inklusion

Oldenburg. Der ehemalige Sonderberichterstatter des UN-Menschenrechtsrats in Genf, Prof. Dr. Vernor Muñoz, kommt an die Universität Oldenburg. Am Dienstag, 5. Mai, 18.00 Uhr, hält der Rechtsanwalt, Pädagoge und Philosoph den Vortrag „Das Menschenrecht auf eine inklusive Erziehung“ im Hörsaal 1 (Campus Haarentor, Gebäude A 14). Veranstalter sind die Fakultät 1 Bildungs- und Sozialwissenschaften und das Center for Migration and Cultural Studies in Kooperation mit der Fachstelle Inklusion der Stadt Oldenburg und der Interkulturellen Arbeitsstelle IBIS e.V.
Muñoz, 1961 in San José (Costa Rica) geboren, studierte Erziehungswissenschaften, Philosophie und Rechtswissenschaften, aktuell lehrt er Jura an der Universität von Costa Rica in San José. Muñoz war von 2004 bis 2010 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung. 2006 besuchte er Deutschland und setzte sich dort besonders mit dem drei- beziehungsweise viergliedrigen Schulsystem auseinander. Dabei wies er mit Nachdruck darauf hin, dass in Deutschland so stark wie in keinem anderen industrialisierten Land der Erde die soziale Herkunft über den Schulerfolg von Kindern entscheide. In seinem Vortrag an der Universität erklärt Muñoz, warum Teilhabe und inklusive Erziehung für eine gerechte Gesellschaft unabdingbar sind – nicht nur weil die UN-Behindertenrechtskonvention diese als allgemeine Menschenrechte festgeschrieben hat. Eine Gebärdendolmetscherin übersetzt simultan den Vortrag. Der Eintritt ist frei.

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ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Hans-Peter Schmidtke, Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC), Tel.: 0441/798-4620, E-Mail Hans.Peter.Schmidtke(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)