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16. Oktober 2015   393/15   Veranstaltungsankündigung

Öffentliche Ringvorlesung über Krisen
Elf Vorträge aus Sicht der Genderforschung

Oldenburg. Verschiedene Krisen-Phänomene stehen im Mittelpunkt der Ringvorlesung „Normalität/Krisen: Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“, die Dr. Sylvia Pritsch am Mittwoch, 21. Oktober, 16.00 Uhr, an der Universität Oldenburg (Campus Haarentor, Raum A1 0-004) eröffnet. Wöchentlich beleuchtet die Veranstaltungsreihe vorherrschende „Krisen“-Phänomene unter geschlechterwissenschaftlichen Perspektiven. Sie richtet sich sowohl an Studierende als auch an die interessierte Öffentlichkeit.
So bringt die Tamilin Dr. C.S. Lakshmi ihren Zuhörern die Situation von Frauen in Indien nahe und berichtet über das Archiv-Projekt SPARROW. Prof. Dr. Karin Flaake beschäftigt sich mit der Normalität der Institution Familie. Zum zentralen Thema Migration sind zwei Vertreterinnen des kanadischen „Muslim Resource Centre for Social Support and Integration“ eingeladen. Weitere Aspekte der Ringvorlesung sind die Verflechtung von Sexismus und Rassismus, Geschlechterverhältnisse in der Bildenden Kunst sowie die Frage, ob sich die Kategorie Gender selbst in der Krise befindet (apl. Prof. Dr. Cornelia Klinger).

Alle Termine im Überblick (jeweils mittwochs, 16.00 bis 18.00 Uhr, am 13. Januar von 18.00 bis 20.00 Uhr, Gebäude A1 Raum 0-004):
21. Oktober: Sylvia Pritsch (Oldenburg): Zur Einführung
28. Oktober: C.S. Lakshmi (Mumbai/India): „SPARROW - Sound & Picture ARchives for Research On Women”
4. November: Anja Herrmann (Oldenburg): „Je est une autre. Anmerkungen zur Krise des Porträts im 19. Jahrhundert“
11. November: Lüder Tietz (Oldenburg): „Sexualpädagogik der Vielfalt – Zwischen Krisendiskurs und Normalisierung“
18. November: Mohammed Baobaid (London/Ontario): “Building mutual understanding with Muslim communities to prevent family violence: Challenges and opportunities”
25. November: Yasmin Hussain (London/Ontario): “Understanding violence in the lives of Muslim girls/women: An Intersectional Framework”
2. Dezember: Marie Fröhlich (Göttingen): „Vergeschlechtlichte Konstruktionen von Schutzbedürftigkeit in der bleiberechtlichen Praxis“
9. Dezember: Karin Flaake (Oldenburg): „Veränderte Geschlechterbeziehungen in Familien und neue Entwürfe von Weiblichkeit und Männlichkeit bei Töchtern und Söhnen“
6.Januar: Patrick Ehnis (Bremen): „Wandel von Männlichkeit(en)“
13. Januar (von 18.00 bis 20.00 Uhr): Cornelia Klinger (Tübingen): „Noch nicht einmal angekommen und schon wieder abgefahren? Die Wissens-Kategorie Gender im Zug der Zeit“
20. Januar: Heike Radvan (Berlin): „Prävention von Rechtsextremismus aus Perspektive von Geschlecht – Analysen und Herausforderungen für die Praxis“
27. Januar: Kea Wienand (Oldenburg): „Deutschland (post)kolonial? Beispiele aus kunstwissenschaftlicher und geschlechtertheoretischer Perspektive“

ⓘ www.zfg.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Sylvia Pritsch, Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG), Tel.: 0441/798-4311, E-Mail: sylvia.pritsch(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)