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30. November 2015   453/15   Veranstaltungsankündigung

Fotoausstellung „Trans* in der Arbeitswelt“ gastiert in Universitätsbibliothek
Flankierend Filmvorführung und Vortragsabend geplant

Oldenburg. Eine Vielzahl an Geschlechtsidentitäten jenseits der einfachen Unterscheidung von Mann und Frau – dafür steht die Vorsilbe „trans“. Die Fotoausstellung „Trans* in der Arbeitswelt“ zeigt das Schwulenreferat des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA) der Universität in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek vom 7. Dezember bis 4. Januar in deren Foyer (Uhlhornsweg 49-55). Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen hat die Wanderausstellung gemeinsam mit der dortigen „Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung“ erarbeitet.
Transgeschlechtliche Menschen sehen sich im Alltag oft Unverständnis und nicht selten offener Diskriminierung ausgesetzt. Die Ausstellung zeigt Trans-Menschen in ihren Arbeitszusammenhängen und dokumentiert so, wie vielfältig Trans-Identitäten in jeder Hinsicht sein können. Auch wenn ein Anspruch der Ausstellung ist, der Diskriminierung am Arbeitsplatz entgegenzuwirken, öffnet sie darüber hinaus die Augen für die Vielfalt transgeschlechtlicher Lebenswelten insgesamt.
Die Ausstellung begleiten mehrere Veranstaltungen, die weitere Perspektiven auf das Thema eröffnen: Zur Eröffnung am Montag, 7. Dezember, um 18.00 Uhr werden Prof. Dr. Karen Ellwanger, Direktorin des Instituts für Materielle Kultur, und Dr. Josch Hoenes vom Helene-Lange Kolleg für Queer-Studies und Intermedialität sprechen. Am Mittwoch, 9. Dezember, läuft um 19.00 Uhr im Gebäude A8 (Ecke Ammerländer Heerstraße / Haarenfeld, Raum 0-001) der schwedische Film „Folkbildningsterror“ (im Original mit englischsprachigen Untertiteln). Am Mittwoch, 16. Dezember, folgt um 18.00 Uhr ein Vortrag zum Thema von Wiebke Fuchs, Leiterin eines Schulaufklärungsprojekts, sowie Cathrin Ramelow aus persönlicher Sicht im Bibliothekssaal. Neben den Veranstaltern sind an der Organisation das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) sowie die Gruppe „Trans*Formationen“ an der Universität Oldenburg beteiligt.
Die Ausstellung im Bibliotheksfoyer lässt sich zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek besichtigen, montags bis freitags zwischen 8.00 und 24.00 Uhr sowie an Wochenenden von 10.00 bis 19.00 Uhr.

Hinweis an die Kolleginnen und Kollegen der Presse:
Sowohl zur offiziellen Eröffnung am 7. Dezember als auch zu dem Vortrag mit anschließender Diskussion am 16. Dezember sind Sie herzlich eingeladen.

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ⓚ Kontakt:
Heike Andermann, Tel.: 0441/798-4610, E-Mail: heike.andermann(Klammeraffe)uni-oldenburg.de; Dr. Oliver Schoenbeck, Tel.: 0441/798-4257, E-Mail: oliver.schoenbeck(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)