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04. Mai 2016   134/16   Forschung

Neueste Erkenntnisse zu biologischer Vielfalt in Sonderausgabe zusammengetragen
Biodiversitätsexperte Helmut Hillebrand fungiert als Herausgeber – Mehrere Oldenburger Forscher beteiligt

Oldenburg. Wie hängen biologische Vielfalt und das Funktionieren von Ökosystemen zusammen? Viele Antworten auf diese Frage haben Wissenschaftler weltweit bislang vor allem in kontrollierten Experimenten – unter standardisierten Umweltbedingungen und in konstanter Artenzusammensetzung – ermittelt. Wie sich die biologische Vielfalt allerdings in der Realität einer dynamischen Umwelt verändert, dazu haben der Oldenburger Biodiversitätsexperte Prof. Dr. Helmut Hillebrand und sein Leipziger Kollege Prof. Dr. Ulrich Brose nun aktuelle Erkenntnisse in einer Publikation zusammengetragen. Der Sonderband der Zeitschrift „Philosophical Transactions of the Royal Society B“ (das B steht für Biologie) vereint 17 Aufsätze international renommierter Experten.
Die beiden Herausgeber Hillebrand und Brose sind Koordinatoren des Forschungsprojekts „BEFmate“, das in einer Kooperation der Universitäten Oldenburg und Göttingen Untersuchungen zur Rolle von Vielfalt in Meer- und Landökosystemen vereint. An fünf Aufsätzen des Sonderbands sind Wissenschaftler der Universität Oldenburg als Ko-Autoren beteiligt, insgesamt sieben der Aufsätze entstammen dem „BEFmate“ Konsortium.
In den Beiträgen wird unter anderem der Zusammenhang von Vielfalt mit dem Funktionieren von Ökosystemen bei Störungsereignissen – wie Überflutung und Trockenperioden – und in komplexen Nahrungsnetzen eruiert. Zwei der Artikel analysieren die generelle Fragestellung des Sonderbands auch in geologische Zeiträume hinein.
Das Journal der britischen Wissenschaftsorganisation Royal Society, in Fachkreisen kurz „Phil Trans“ genannt, zählt zu den ältesten wissenschaftlichen Zeitschriften der Welt.
Meeresbiologe und Biodiversitätsexperte Hillebrand leitet am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) die Arbeitsgruppe Planktologie. Er zählt zu den weltweit meistzitierten Wissenschaftlern: Im aktuellen Zitations-Ranking „Highly Cited Researchers 2015“ des Medienkonzerns Thomson Reuters ist der Wissenschaftler der Universität Oldenburg einer der weltweit rund 3.200 Forscherinnen und Forscher, die aufgeführt werden. Die Rangliste berücksichtigt nur das von Fachkollegen meistzitierte Prozent wissenschaftlicher Publikationen und listet diejenigen Forscher mit den meisten derartigen Top-Veröffentlichungen auf.

ⓘ www.icbm.de
www.uni-oldenburg.de/ibu
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Helmut Hillebrand, Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-3614, E-Mail: helmut.hillebrand(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
ⓑ 
Bild:
   

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(Stand: 09.06.2021)