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21. Juni 2016   215/16   Veranstaltungsankündigung

Typisch Frau, typisch Mann: Neue Revue von Oldenburger Studierenden

Oldenburg. „Wann ist ein Mann ein Mann?“ – mit der Frage nach Geschlechteridentitäten in der Musik haben sich Studierende der Universität Oldenburg in den vergangenen zwei Semestern intensiv beschäftigt. Ihre Erkenntnisse bringen sie nun in der Revue „Gender Geschlender. Nichts Edlers sei als Weib und Mann…?“ auf die Bühne: Am 1., 2., und 3. Juli präsentieren die Musikstudierenden Ausschnitte aus Opern und Musicals, Chansons, Schlager, HipHop- und Popsongs, die jede Menge Geschlechterklischees transportieren oder auch karikieren. Die Studierenden wählten die Lieder aus über 300 Jahren Musikgeschichte aus und studierten sie in mehrmonatiger Probenarbeit ein.
Bei der praktischen Umsetzung stand Peter Vollhardt, Künstlerischer Mitarbeiter der Universität, zur Seite, der auch 2014 die „70er Revue“ anlässlich des 40. Geburtstags der Universität geleitet hatte. Neben der praktischen Arbeit beschäftigten sich die Studierenden in einem musikwissenschaftlichen Seminar unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Unseld, Hochschullehrerin für Kulturgeschichte der Musik, auch theoretisch mit dem Thema Geschlechterdarstellung auf der Bühne.
Ob „Sweet Transvestite“ aus der „Rocky Horror Picture Show“, „Mann und Weib, und Weib und Mann“ aus der „Zauberflöte“ oder Johanna von Koczians „Das bisschen Haushalt macht sich von allein“: Die Revue zeigt, dass Geschlechteridentitäten immer ein Thema waren. Nicht nur die Musikauswahl lag bei Studierenden: Um Bühnenbild und Kostüme kümmerten sich 16 Studierende vom Institut für Materielle Kultur unter der Leitung der künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiterin Petra Eller, – und orientierten sich dabei an typisch weiblicher und typisch männlicher Mode, die sich in Schnitt, Material und Farbe ausdrückt. So ergänzen sich Kostüm, Spiel und Musik.

Die Vorstellungen der Revue „Gender Geschlender. Nichts Edlers sei als Weib und Mann…?“ in der Aula der Universität (Campus Haarentor, Gebäude A11, Ammerländer Heerstraße 69) beginnen am Freitag, 1. Juli, und Sonnabend, 2. Juli, jeweils um 20.00 Uhr. Am Sonntag, 3. Juli, ist um 14.00 Uhr Vorstellungsbeginn. Der Eintritt kostet zehn Euro, ermäßigt sechs Euro. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Kartenvorbestellungen per E-Mail an peter.vollhardt(Klammeraffe)uni-oldenburg.de.

Auf dem Foto: Studierende proben für die Revue „Gender Geschlender. Nichts Edlers sei als Weib und Mann…?“ Foto: Universität Oldenburg

ⓘ www.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Melanie Unseld, Tel.: 0441/798-4770, E-Mail: melanie.unseld(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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