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Martin Heidenreich

7. Februar 2017    038/17    Veranstaltungsankündigung

Vorträge zu Mindestlohn und EU-Sozialpolitik

Zwei öffentliche Veranstaltungen im Februar

Oldenburg. Erzielt der gesetzliche Mindestlohn den gewünschten Effekt? Wie wirksam ist das deutsche System im Vergleich zu denen der Nachbarländer? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Gastvortrags des Jean Monnet Centre for Europeanisation and Transnational Regulations Oldenburg (CETRO) am Institut für Sozialwissenshaften der Universität Oldenburg. Am Mittwoch, 15. Februar, um 13.15 Uhr  referiert Dr. Irene Dingeldey vom Institut „Arbeit und Wirtschaft“ der Universität Bremen über „Akteurstrategien im Umgang mit Mindestlohn und Tarifpolitik – Differenzen nach Ländern oder Branchen?“ (Campus Haarentor, Gebäude A6, Raum 4-411). Sie erläutert, inwiefern die institutionellen Bedingungen der Tarif- und Mindestlohnsysteme die Strategien der beteiligten Akteure beeinflussen und welche Rolle die spezifischen Regelungen in den einzelnen Branchen spielen. Sie stellt zudem eine Auswertung von 2016 zur Wirksamkeit des gesetzlichen Mindestlohns vor – mit besonderem Blick auf die unteren Lohngruppen.

Eine weitere öffentliche Veranstaltung des CETRO am Montag, 27. Februar, thematisiert den jüngsten Wechsel in der Sozialpolitik der Europäischen Union (EU). In einem englischsprachigen Vortrag beleuchtet der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Paolo Graziano von der Universität Padua (Italien) unter anderem, inwieweit die Finanzkrise 2008 und weitere globale Ereignisse das politische System Europas verändert haben. Der Vortrag „The end of social Europe? Understanding recent EU social policy change“ beginnt um 14.00 Uhr (Campus Haarentor, Gebäude A6, Raum 4-411).

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Prof. Dr. Martin Heidenreich, Tel.: 0441/798-4867, E-Mail:

(Stand: 20.04.2022)