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Kerstin Brandes

Sabine Kyora

18. Oktober 2017   343/17    Veranstaltungsankündigung

Wo Gender brennt

Öffentliche Veranstaltungsreihe des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) startet

Oldenburg. Was bedeuten Krieg, Flucht und Migration aus Sicht der Genderforschung? Wie sind die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015 zu bewerten? Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Problematiken stehen im Fokus einer öffentlichen Veranstaltungsreihe, die das Zentrum für interdisziplinäre  Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Oldenburg (ZFG) ab Beginn des Wintersemesters anbietet. Zum Auftakt der viersemestrigen Reihe mit dem Titel „Wo Gender brennt“ spricht die Leiterin des Zentrums Gender Studies der Universität Basel, Prof. Dr. Andrea Maihofer, am Dienstag, 24. Oktober, über aktuelle Hindernisse und Chancen der Geschlechterforschung. Der Vortrag beginnt um 18.00 Uhr in der Aula (Gebäude A11, Campus Haarentor, Ammerländer Heerstraße 69).

Zwei Tage später, am Donnerstag, 26. Oktober, steht bereits der nächste öffentliche Vortrag an: Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin, fokussiert die Geschehnisse in der Kölner Silvesternacht 2015 und ihre ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus. Ihr Vortrag „Unterscheiden und Herrschen. Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart“ beginnt um 14.00 Uhr im Bibliothekssaal (Campus Haarentor, Uhlhornsweg 49-55). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Graduiertenkollegs „Kulturen der Partizipation“ und „Selbstbildungen“ statt.

Neben Vorträgen renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beinhaltet die Reihe auch Diskussionsveranstaltungen zum tagespolitischen Geschehen und „Lunch Talks“, in denen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler über thematisch passende Forschungsarbeiten diskutieren. Der Fokus liegt dabei vor allem auf grundlegenden gesellschaftspolitischen Themen wie beispielsweise Flucht und Migration oder die Zunahme von prekärer Beschäftigung. Differenzierte Analysen ausgewiesener Expertinnen und Experten aus verschiedenen akademischen Disziplinen und der Gleichstellungspolitik sollen verdeutlichen, welche gesamtgesellschaftlich relevanten Wirkungen diese Entwicklungen unter Gender-Gesichtspunkten haben. Ziel ist, einen Dialog herzustellen zwischen Wissenschaft und der interessierten Öffentlichkeit. Schirmherrin der Reihe ist die Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung, Prof. Dr. Sabine Kyora.

Mehr Informationen gibt es unter:

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Dr. Kerstin Brandes, Tel.: 0441/798-4354, E-Mail:

(Stand: 20.04.2022)