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Gisela C. Schulze

Olaf Zawacki-Richter

6. Februar 2018   031/18    Studium und Lehre / Weiterbildung

Dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen entgegenwirken

Erneute BMBF-Förderung für Verbundprojekt

Oldenburg. Zwei neue berufsbegleitende Masterstudiengänge im Bereich Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Oldenburg fertigstellen und in den Regelbetrieb aufnehmen: Das wird möglich durch ein Verbundprojekt, das in den kommenden zweieinhalb Jahren vom Bundesforschungsministerium (BMBF) mit rund zwei Millionen Euro gefördert wird. Das Projekt „Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften (PuG)“ wird von der Universität Oldenburg bereits seit dem Jahr 2014 koordiniert und geht jetzt in die zweite Förderperiode.

Die Masterstudiengänge „Erweiterte Pflegepraxis ANP (Advanced Nursing Practice)“ und „Gesundheitsmanagement in der Rehabilitation (GeRn)“ richten sich an Fachkräfte mit einem Bachelorabschluss unter anderem in Pflege, Therapie, Rehabilitation, Gerontologie, Public Health sowie an akademisch Qualifizierte der Bereiche Logopädie, Sprachtherapie, klinische Linguistik, Rehabilitationspädagogik oder Sprechwissenschaften. Die Angebote entstehen am Center für lebenslanges Lernen (C3L) der Universität in enger Kooperation mit der Fakultät I Bildungs- und Sozialwissenschaften und der Fakultät VI Medizin- und Gesundheitswissenschaften.

An dem Verbundprojekt sind insgesamt vier Hochschulen beteiligt: Neben der Universität Oldenburg wirken die Jade Hochschule in Oldenburg, die Hochschule für Gesundheit in Bochum sowie die Ostfalia Hochschule in Wolfsburg mit. Ihr gemeinsames Ziel: Im Rahmen des BMBF-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ nachfrageorientierte und bedarfsgerechte Studienangebote zu entwickelt und zu implementiert, um einem Fachkräftemangel in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften vorzubeugen. Die Programme kombinieren Präsenzphasen, Online-Lernen und Projektarbeit. Sie sollen insbesondere Berufstätigen, Berufsrückkehrern und Personen mit Familienpflichten den Weg in ein Hochschulstudium erleichtert.

In dem auf sechs Jahre angelegten Verbundprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Gisela C. Schulze, Hochschullehrerin für Sonder- und Rehabilitationspädagogik/Health Care, sowie Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter, Experte für Wissenstransfer und Lernen mit neuen Technologien, entstehen insgesamt zwei Bachelor- und fünf Masterstudiengänge. In der zweiten Förderphase, die am 1. Februar 2018 gestartet ist, geht es vorrangig darum, die Entwicklung der neuen Studiengänge abzuschließen und diese an den jeweiligen Hochschulen einzurichten.

Weblinks

Kontakt

Prof. Dr. C. Gisela Schulze, Tel.: 0441/798-2175, E-Mail: ; Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter, Tel.: 0441/798-2765, E-Mail:

(Stand: 20.04.2022)