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Volker Boehme-Neßler

8. Juni 2018   171/18    Veranstaltungsankündigung

Hate-Speech im Internet – was können wir tun?

Veranstaltung der Hanse Law School im BIS-Saal

Oldenburg. Fremdenfeindliche, antisemitische, frauenfeindliche und aggressive Äußerungen – auf neudeutsch: Hate-Speech – sind überall im Internet zu finden. Eine öffentliche Veranstaltung der Hanse Law School beschäftigt sich am Freitag, 15. Juni, 16.30 Uhr, mit diesem Phänomen. Im Bibliothekssaal (Campus Haarentor, Uhlhornsweg 49-55) liest der Publizist und Kommunikationsberater Hannes Ley aus seinem Buch „#ichbinhier - Zusammen gegen Fake News und Hass im Netz“ (DuMont Buchverlag, 2018). Im Anschluss folgt ein Vortrag des IT-Experten Philip Kreißel, der Hasskommentare auf Facebook in einer Studie systematisch analysierte.

Ley gründete im Dezember 2016 die Facebook-Gruppe #ichbinhier, um sich gegen antidemokratische und menschenverachtende Inhalte im Internet zu wehren. Die Initiative, der mittlerweile mehrere zehntausend Netzbürger angehören, erhielt 2017 den Grimme Online Award in der Kategorie „Spezial“. Für sein Engagement wurde Ley im Mai außerdem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Kreißel analysierte in Kooperation mit dem Institute for Strategic Dialogue in London und der von Facebook ins Leben gerufenen Online Civil Courage Initiative (OCCI) einige Millionen Interaktionen auf Facebook zu Beiträgen in verschiedenen Online-Medien. Dabei stellte er fest, dass eine lautstarke Minderheit für einen Großteil der Hasskommentare verantwortlich ist.

Das Interdisziplinäre Zentrum für Recht der Informationsgesellschaft (ZRI) der Universität, die Abteilung Experimentelle Anästhesiologie der Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften und die Hanse Law School richten die Veranstaltung aus. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, der Eintritt ist frei.

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Prof. Dr. Dr. Volker Boehme-Neßler, Tel.: 0441/798-4143, E-Mail:

(Stand: 16.03.2023)  |