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4. September 2018   254/18    Studium und Lehre

54 Absolventen des Orientierungsjahrs für Geflüchtete verabschiedet

Oldenburg. Der erste Schritt ist geglückt: 54 Absolventinnen und Absolventen des Orientierungsjahrs für Geflüchtete der Universität Oldenburg haben am 31. August bei einem Sommerfest auf dem Campus Haarentor ihre Zertifikate über die Teilnahme an den Veranstaltungen des Orientierungsjahrs erhalten. Die meisten haben die deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH-Prüfung) bestanden und können nun ein Hochschulstudium in Deutschland aufnehmen. Weitere Absolventen streben eine Ausbildung an oder haben bereits Arbeit gefunden. Im Rahmen des Sommerfests wurden zudem 31 Männer und Frauen aus Syrien, dem Iran, Irak und Simbabwe begrüßt, die ab Oktober ins neue Orientierungsjahr starten werden.

Prof. Dr. Esther Ruigendijk, Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales, lobte in ihrer Rede das Engagement der Absolventen, die neben den Sprachkursen und Seminaren häufig noch weitere Herausforderungen wie Praktika, Arbeit und Familie meistern mussten. „Dennoch waren die meisten von Ihnen erfolgreich. Nicht nur erfolgreich, sondern auch sehr interessiert und engagiert“, sagte die Vizepräsidentin. Jeder der Teilnehmer habe viel zu der guten und produktiven Atmosphäre des Orientierungsjahrs beigetragen. „Es hat uns Freude gemacht, Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten.“

Die Absolventen bekommen ein Zertifikat über die besuchten Veranstaltungen im Orientierungsjahr. In erster Linie waren das Sprachkurse, die die Teilnehmer auf die DSH-Prüfung vorbereitet haben. Diese Prüfung benötigen internationale Studieninteressierte, um sich für ein Studium in Deutschland einschreiben zu können. Neben den Sprachkursen beinhaltet das Orientierungsjahr Kurse zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur Vorbereitung auf ein Studium in Deutschland, außerdem Zusatzangebote wie beispielsweise eine Schreibwerkstatt.

Die Universität bietet das Orientierungsjahr seit April 2016 an. Bisher hat das Programm insgesamt 81 geflüchteten Männern und Frauen den Weg in die deutsche Hochschullandschaft beziehungsweise den hiesigen Arbeitsmarkt geebnet.

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Katrin Freese, Tel.: 0441/798-2190, E-Mail:

(Stand: 09.06.2021)