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6. September 2018   258/18    Veranstaltungsankündigung

Lehrerbildung in der Migrationsgesellschaft

Internationale Konferenz zu Bildung und Schule in transnationalen Verhältnissen

Oldenburg. Wie können sich Schulen und die Lehrerinnen- und Lehrerbildung unter den Bedingungen einer globalisierten Migrationsgesellschaft so verändern, dass sie zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der internationalen Konferenz „Failing Identities, Schools and Migrations – Teaching in (trans)national constellations“, die der Oldenburger Erziehungswissenschaftler und Direktor des Center for Migration, Education and Cultural Studies, Prof. Dr. Paul Mecheril, gemeinsam mit Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu, Hochschullehrerin für Interkulturelle Bildung an der Universität Bremen, organisiert. Die Konferenz findet vom 26. bis 28. Oktober an der Universität Bremen statt und richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehrerinnen und Lehrer sowie alle pädagogischen und  bildungspolitischen Akteure, die sich mit der zentralen Gegenwartsfrage der transnationalen Migration und ihrer Bedeutung für die Schule auseinandersetzen wollen. Interessierte können sich bis zum 1. Oktober anmelden unter unihb.eu/fism2018.registration.

In Vorträgen und Diskussionen setzen sich die Teilnehmenden – angeregt durch internationale Forschungsimpulse von Referenten und Referentinnen unter anderem aus Großbritannien, Chile, Japan, der Türkei und dem Iran – kritisch mit Schule sowie der Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Deutschland und weltweit auseinander. Zu den drei Schwerpunkten der Tagung – Failing Identities, Migrations, Schools – wird es jeweils einen Keynote-Vortrag geben. Es sprechen die Psychologin Prof. Dr. Ann Phoenix vom University College London (Großbritannien), Sozialanthropologin Prof. Dr. Ayşe Cağlar von der Universität Wien (Österreich) sowie der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. David Gillborn von der University of Birmingham (Großbritannien). Um einen Dialog der internationalen mit deutschen Forschungsperspektiven zu eröffnen, gibt es zu den Keynotes jeweils eine erziehungswissenschaftliche Reflexion. Diese übernehmen Prof. Dr. Arnd-Michael Nohl von der Helmut Schmidt Universität Hamburg, Prof. Dr. María do Mar Castro Varela von der Alice Salomon Hochschule Berlin sowie Prof. Dr. Ewald Terhart von der Universität Münster. Wie sich die theoretischen Überlegungen und empirischen Befunde in die Schulpraxis sowie die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern integrieren lassen, reflektiert am Samstagabend der in London forschende Lehrer Thomas Quehl.

Die Teilnahmegebühr für die Tagung beträgt 90 Euro für Vollbeschäftigte, 60 Euro für Teilzeitbeschäftigte sowie 40 Euro für Studierende und Nichterwerbstätige. Für die Vorträge im Plenum wird es eine Simultanübersetzung (Englisch – Deutsch und Deutsch – Englisch) geben. Für die Panels werden teilweise Flüsterübersetzungen in englischer und/oder deutscher Sprache angeboten.

Gefördert wird die Tagung von der Stiftung Mercator, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Wolfgang-Ritter-Stiftung in Bremen.

Weblinks

Kontakt

Saphira Shure, Institut für Pädagogik, Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-2400,

(Stand: 09.06.2021)