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17. September 2018   298/18    Wissenschaftliche Tagung

Bundesweite Physikerinnentagung in Oldenburg

Berkeley-Professorin Mary K. Gaillard hält Eröffnungsvortrag

Oldenburg. Von der Gravitationstheorie über Teilchenphysik bis zur Karriereplanung: Ein thematisch breitgefächertes und interdisziplinäres Programm erwartet die rund 180  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vom 27. bis 30. September an der 22. Deutschen Physikerinnentagung (DPT) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) an der Universität Oldenburg teilnehmen.

Zu Beginn der Konferenz am Donnerstag, 27. September, spricht die Teilchenphysikerin Prof. Dr. Mary K. Gaillard in einem öffentlichen Vortrag über ihren Karriereweg und ihre Erfahrungen in der Forschung in Europa und in den USA. Die Physikerin war die erste Professorin an der Physikfakultät der University of California, Berkeley, USA. Der englischsprachige Vortrag beginnt um 17.00 Uhr (Hörsaalgebäude W32, Campus Wechloy, Küpkersweg 48). In einem weiteren öffentlichen Vortrag spricht die Astrophysikerin Dr. Silke Britzen vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie über Schwarze Löcher. Der Vortrag am Freitag, 28. September, beginnt um 19.15 Uhr (Hörsaalgebäude W32, Campus Wechloy, Küpkersweg 48).

Auf der Tagung geben Frauen aus Forschung, Politik und Wirtschaft in wissenschaftlichen Vorträgen und in Podiumsdiskussionen Einblicke in ihre Arbeit. Zudem  thematisieren Gesellschaftswissenschaftlerinnen unter anderem Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Neben dem fachlichen Austausch ist dabei auch Ziel der Veranstaltung, dass Studierende und Promovierende Anregungen für die eigene Karriereplanung erhalten. Inhaltliche Höhepunkte der Tagung sind die Vorträge der theoretischen Physikerinnen Dr. Lavinia Heisenberg und Dr. Karin Everschor-Sitte. Heisenberg, die am Institute for Theoretical Studies der ETH Zürich forscht, spricht über ihre bahnbrechenden Beiträge zur Entwicklung von Gravitationstheorien, für die sie im Frühjahr den Gustav-Hertz-Preis der DPG für junge Physikerinnen und Physiker erhielt. Everschor-Sitte, Leiterin einer Emmy-Noether-Gruppe an der Universität Mainz und Trägerin des Hertha-Sponer-Preises für Physikerinnen der DPG, stellt ihre Arbeit über sogenannte Skyrmionen vor. Das sind winzige magnetische Wirbel, die für neuartige magnetische Speicherelemente verwendet werden könnten.

Am Donnerstag, 27. September, bietet die Tagung außerdem ein weitgefächertes Programm für Schülerinnen, um die nächste Generation an das Physikstudium heranzuführen. Im Rahmen von Laborführungen erhalten die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer zudem Einblicke in Forschungseinrichtungen wie den Windkanal, den Hörgarten und das Haus des Hörens. Ein vielfältiges Rahmenprogramm rundet die diesjährige Veranstaltung ab. Die Tagung ist eine Veranstaltung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und ihres Arbeitskreises Chancengleichheit und wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Naturwissenschaftlichen Fakultät und des Instituts für Physik der Universität sowie des DFG-Graduiertenkollegs „Models of Gravity“ und dem Sonderforschungsbereich „Hörakustik: Perzeptive Prinzipien, Algorithmen und Anwendungen (HAPPAA)“ ausgerichtet.  

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Kontakt

Prof. Dr. Jutta Kunz, Tel.: 0441/798-3184, E-Mail:

(Stand: 09.06.2021)