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18. April 2019   126/19    Personalie

Hörforscher Steven van de Par ist Mitinitiator eines neuen DFG-Schwerpunktprogramms

Oldenburg. Prof. Dr. Steven van de Par, Hochschullehrer für Angewandte Physik und Akustik an der Universität Oldenburg, hat gemeinsam mit vier weiteren Expertinnen und Experten ein Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) initiiert. Die DFG fördert das Programm „Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen (AUDICTIVE)“ ab dem kommenden Jahr. Koordinatorin des Schwerpunktprogramms ist Prof. Dr. Janina Fels von der RWTH Aachen, der Oldenburger Physiker van der Par ist Mitglied des Programmausschusses.

Das Schwerpunktprogramm verknüpft die Disziplinen Akustik, Kognitionspsychologie und Informatik. Die Forschung soll unter anderem das Wissen über hörbezogene kognitive Leistungen in realen Szenen erweitern – etwa in akustisch ungünstigen Umgebungen wie Klassenzimmern oder Großraumbüros. Zudem sollen Situationen im Freien analysiert werden, bei denen mehrere, sich teilweise bewegende Schallquellen zum Einsatz kommen. Eine weitere Fragestellung ist, wie akustische und visuelle Komponenten sowie weitere Faktoren die Fähigkeit zur Interaktion mit der Szene beeinflussen.

Van de Par studierte an der Technischen Universität Eindhoven Angewandte Physik, wo er auch promovierte. Dabei untersuchte er die binaurale (beidohrige) Wahrnehmung akustischer Signale bei tiefen und hohen Frequenzen. Im Jahr 2000 wechselte van de Par an das Forschungszentrum von Philips Research in Eindhoven, 2010 folgte er dem Ruf an die Universität Oldenburg. Hier leitet van de Par die Abteilung Akustik, die sich mit der menschlichen Wahrnehmung von Schallen und der gehörbezogenen Analyse von akustischen Signalen auseinandersetzt.

In DFG-Schwerpunktprogrammen werden grundlegende Fragestellungen in besonders aktuellen oder sich gerade bildenden Forschungsgebieten untersucht. Anfang April wurden insgesamt 14 Programme bewilligt, die zum Jahr 2020 ihre Arbeit aufnehmen werden. Sie sind interdisziplinär ausgerichtet und zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden aus.

Weblinks

Bilder

  

Prof. Dr. Steven van der Par. Foto: Universität Oldenburg

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Kontakt

Prof. Dr. Steven van de Par, Tel.: 0441/798-3450, E-Mail: steven.van.de.par@uol.de

Prescw+qse &1j Kommunikation (presse@uol.de) (Stand: 17.02.2020)