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2. Mai 2019   147/19    Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung

Adorno-Handbuch neu aufgelegt

Präsentation zum Auftakt der Ringvorlesung am 8. Mai

Oldenburg. Einen unverstellten Blick auf das Werk des deutschen Intellektuellen Theodor W. Adorno (1903 - 1969) liefert das „Adorno-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung“. Die zweite, aktualisierte und erweiterte Auflage wird am Mittwoch, 8. Mai, 19.30 Uhr an der Universität Oldenburg der Öffentlichkeit präsentiert (Campus Haarentor, Gebäude A 14, Hörsaal 3). Die Herausgeber des Kompendiums – der Oldenburger Philosoph Prof. Dr. Johann Kreuzer, der Gründer der Adorno-Forschungsstelle Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm sowie der Herausgeber der Zeitschrift „Musik Ästhetik“, Prof. Dr. Richard Klein – halten Vorträge und diskutieren miteinander zum Thema „Adorno, die Haustiere, die Kunst und ein erweitertes Handbuch.“ Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Um herauszuarbeiten, welche Motive und Denkansätze Adornos auch für gegenwärtige gesellschaftliche Probleme Geltung haben, wurden die 55 Einzelbeiträge der ersten, 2011 erschienenen Ausgabe aktualisiert und für die zweite Auflage um 15 Beiträge erweitert. „Die Beiträge zeigen, wie aktuell Adornos Denken noch heute ist und wie er es vermochte, Philosophie mit Musik, Literatur und Kunst zu verschränken“, sagt Kreuzer. Das mehr als 700 Seiten umfassende Kompendium dokumentiere zudem die Arbeit und die Perspektiven der Oldenburger Adorno-Forschungsstelle, die Kreuzer seit 2009 leitet.

Die Buchpräsentation findet im Anschluss an den Auftakt der Ringvorlesung der Adorno-Forschungsstelle statt. Die Veranstaltungsreihe steht in diesem Sommersemester unter dem Titel „Widersprüche – Adorno im Kontext“. Direkt vor der Buchpräsentation, von 18.00 bis 19.30 Uhr, hält Dr. Philip Hogh vom Institut für Philosophie der Universität Oldenburg ebenfalls im Hörsaal 3 einen Vortrag mit dem Titel „‘…wo es weh tut.‘ Zum sozialen Gehalt von Schmerz und Leiden in Adornos Theorie.“

Weitere Termine der Ringvorlesung (jeweils 18.00 bis 20.00 Uhr, Campus Haarentor, Gebäude A01, Raum 0-007):

27. Mai: Sebastian Tränkle (FU Berlin): „Negative Rhetorik. Materialistische Sprachkritik nach Adorno“

3. Juni: Karin Stögner (Universität Wien): „Bilder von Weiblichkeit als Widerspruch – Kritische Theorie und Feminismus“

17. Juni: Dr. Maxi Berger (Universität Oldenburg): „Ästhetische Konstellationen des Selbstbewusstseins – Dewey und Adorno“

Weblinks

Kontakt

Dr. Philip Hogh, Tel.: 0441/798-4785, E-Mail:
Dr. Maxi Berger, Tel.:0441/798-4785, E-Mail:

(Stand: 20.04.2022)