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28. Juni 2019   230/19    Forschung

Ganz nah am medizinischen Alltag

Department für Versorgungsforschung feiert fünfjähriges Jubiläum

Oldenburg. Die Mobilität von Senioren testen, Daten von Krebspatienten auswerten oder Roboter für die Altenpflege entwickeln: So unterschiedlich sind die Themen, mit denen sich die Oldenburger Versorgungsforscherinnen und -forscher beschäftigen. Seit fünf Jahren untersuchen sie als Teil der Oldenburger Universitätsmedizin alltägliche Abläufe, Prozesse und Rahmenbedingungen in Arztpraxen, Kliniken und Pflegeinrichtungen und entwickeln neue Konzepte zur Patientenversorgung. Heute wurde das fünfjährige Bestehen im Alten Landtag mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Medizin sowie weiteren Interessierten gefeiert.

„Unsere Versorgungsforschung übernimmt eine für die Gesellschaft hoch relevante Aufgabe. Die Bedeutung dieser bundesweit noch jungen Disziplin wächst beständig weiter – in dem Maße, wie die medizinischen Aufgaben unserer Zeit immer umfassender werden“, erklärte Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften.

Das Department für Versorgungsforschung mit heute rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstand, nachdem die Medizinische Fakultät Ende 2012 das „Positionspapier zum Aufbau des Departments für Versorgungsforschung" verabschiedet hatte. In der Gründungsphase unterstützten viele regionale Partner, Kliniken und Forschungseinrichtungen den Aufbau – sowohl durch Kooperationen als auch finanziell. Zahlreiche niedergelassene Ärztinnen und Ärzte waren bereit, den neuen humanmedizinischen Studiengang als Lehrpraxis zu unterstützen. „Aus einer Kooperationsbereitschaft ist mittlerweile ein lebendiges, stetig wachsendes Netzwerk von Lehrpraxen geworden“, so der Direktor des Departments für Versorgungsforschung, Prof. Dr. Andreas Hein.

Die Forschungsschwerpunkte lagen zunächst auf der Versorgungsepidemiologie – hier stehen Fragen zur Versorgungslage und zur Behandlung ausgewählter Krankheiten und Symptome im Fokus – sowie auf der Versorgungsqualität und der Datenintegration und -analyse. Außerdem etablierten sich erste Abteilungen wie „Assistenzsysteme und Medizintechnik“ in Zusammenarbeit mit dem OFFIS – Institut für Informatik. Seit dem vergangenen Jahr kooperiert das Department zudem eng mit der neu gegründeten Aletta Jacobs School of Public Health in Groningen. Unter dem Dach des sich im Aufbau befindlichen gemeinsamen Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention analysieren die Experten vergleichend das niederländische und deutsche Gesundheitssystem.

Weblinks

Bilder

  

Freude über fünf Jahre Versorgungsforschung (v.l.): Dekan Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Departmentdirektor Prof. Dr. Andreas Hein, Prof. Dr. Alexander Friedrich (Universität Groningen), Prof. Dr. Falk Hoffmann, Prof. Dr. Tania Zieschang, Prof. Dr. Mark Schweda (alle Department für Versorgungsforschung) und Moderator Jens-Steffen Scherer

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Technische Entwicklungen spielen in der Versorgungsforschung eine große Rolle. Departmentdirektor Prof. Dr. Andreas Hein auf einem Versuchsrad speziell für Kinder, um verkehrsgerechtes Verhalten zu fördern und unfallpräventiv zu wirken. Mit ihm auf dem Foto (v.l. ): Prof. Dr. Alexander Friedrich (Universität Groningen), Prof. Dr. Lena Ansmann, Leiterin der Abteilung Organisationsbezogene Versorgungsforschung, und der Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang.

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Prezisse & Kbivommv+35unikationjl (preskf9sose@uol.de50sb) (Stand: 06.03.2019)