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2. Juli 2019   237/19    Veranstaltungsankündigung

Christen und Muslime im Mittelalter

Oldenburg. Die mittelalterliche Geschichte von Christen und Muslimen ist umfangreicher als es die Kreuzzüge vermuten lassen. Prof. Dr. Almut Höfert demonstriert dies in der Vorlesungsreihe der Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien“ der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Ihr Vortrag „Zwischen Verflechtung und theologischer Abgrenzung: Christen und Muslime im Mittelalter“ findet am Montag, 8. Juli, um 19.30 Uhr in der Oldenburger Synagoge (Leo-Trepp-Straße 17, 26121 Oldenburg) statt. Höfert verdeutlicht, dass es trotz Glaubensrichtlinien, die in weiten Teilen als unvereinbar galten, im Mittelalter zu diplomatischen, wirtschaftlichen und religiösen Interaktionen kam.

Höfert ist Professorin für die Geschichte des Mittelalters am Institut für Geschichte der Universität Oldenburg. Sie erforscht unter anderem die christliche Wahrnehmung des Islams und die Geschichte von Religion und Herrschaft.

Die diesjährige Vorlesungsreihe trägt den Titel „Religion und ihre Vermittlung: Identität – Medien – VerAnderung“. Sie befasst sich mit der Selbst- und Fremddarstellung von Judentum, Christentum und Islam in Medien, Kultur und Unterricht. Die einzelnen Veranstaltungen untersuchen, welchen Einfluss diese Darstellungen im Verlauf der Geschichte auf das Selbstverständnis der Religionen hatten.

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Prof. Dr. Andrea Strübind, Tel.: 0441/798-2165, E-Mail:

(Stand: 09.06.2021)