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18. Juli 2019   259/19    Studium und Lehre

Lehrerausbildung international

DAAD fördert Austausch mit Partneruniversitäten in Südafrika und den Niederlanden

Oldenburg. Lehramts-Studierenden mehr internationale Erfahrungen zu ermöglichen – das ist das Ziel eines Projekts der Universität Oldenburg, das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in den kommenden drei Jahren fördert. Die Universität kooperiert dabei mit der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande) und der Nelson Mandela University in Port Elizabeth (Südafrika). Für das Vorhaben mit dem Titel „Dimensions of Diversity in Teacher Education: A Trilateral Conversation“ war eine Fördersumme von rund 470.000 Euro beantragt worden.   

„Uns ist es wichtig, die Kompetenzen unserer Lehramts-Studierenden zu stärken und sie gut auf ein Berufsleben vorzubereiten, in dem internationale Diversität und kulturelle Vielfalt eine immer größere Rolle spielen“, betont Prof. Dr. Esther Ruigendijk, Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales. Mit dem Projekt werde zudem die langjährige Kooperation mit den Partneruniversitäten in Groningen und Port Elizabeth weiter ausgebaut.

Das Programm richtet sich an Lehramts-Studierende der Fächer Pädagogik, Sonderpädagogik, Musik, Chemie, Germanistik, Anglistik und Niederlandistik. Weitere Disziplinen sollen im Laufe des Projekts hinzukommen. Die Studentinnen und Studenten aller drei beteiligten Universitäten können ab 2020 zum Beispiel an Austauschprogrammen und gemeinsamen Sommerakademien teilnehmen, Schulpraktika in einem der drei Länder absolvieren und an deutschen und niederländischen Partnerschulen gemeinsame Studien zur Unterrichtsplanung durchführen. Vor den jeweils viermonatigen Auslandsaufenthalten erhalten die Studierenden ein interkulturelles Training, im Anschluss folgt ein Nachbereitungsworkshop. Der Austausch von Dozenten ist ebenfalls geplant. Jeweils zwei niederländische und südafrikanische Lehrende werden ab dem kommenden Jahr die Universität Oldenburg besuchen, um fachpraktische Inhalte zu vermitteln, Praxisaufenthalte an Schulen in den Niederlanden und Südafrika vorzubereiten und die Studierenden für interkulturelle Fragestellungen zu sensibilisieren. Nach einer Evaluation Ende 2022 sollen Bestandteile des Projekts dauerhaft ins Curriculum der beteiligten Studiengänge aufgenommen werden.

Die Universität Oldenburg arbeitet mit der Rijksuniversiteit Groningen bereits seit 1980 zusammen, die Partnerschaft mit der Nelson Mandela University besteht seit 1998. Die Kooperationen sind vielfältig, zu den bekanntesten zählt die grenzüberschreitende Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern in der „European Medical School Oldenburg-Groningen“.

Die Lehrerbildung spielt an der Universität Oldenburg seit ihrer Gründung eine wichtige Rolle. Rund 40 Prozent der Studierenden sind derzeit für ein Lehramtsstudium eingeschrieben. Die Universität arbeitet beständig daran, die Lehrerbildung zu verbessern. Das neue Projekt führt diese Entwicklung fort.

Weblinks

Presse & Kommunikahiti8bmaon+nzdv (pres4zse@uol.de) (Stand: 06.03.2019)