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Andrea Strübind

Matthias Bormuth

22. Oktober 2019   348/19    Veranstaltungsankündigung

US-Historiker über jüdisch-europäische Geschichte

Vortrag im Karl-Jaspers-Haus

Oldenburg. Die jüdische Geschichte als einen Teil der europäischen Geschichte neu zu erzählen – das ist das Thema eines Vortrags des US-amerikanischen Historikers Prof. Dr. Malachi Haim Hacohen am Montag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr im Karl-Jaspers-Haus (Unter den Eichen 22, 26122 Oldenburg).  Der Vortrag „Jacob & Esau: Jewish European History – A New Perspective“ setzt die Vorlesungsreihe der Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien“ der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg fort, die gemeinsam mit der Karl Jaspers-Gesellschaft Oldenburg durchgeführt wird.

Mit Hilfe der biblischen Geschichte von Jakob und Esau und unterschiedlicher Nacherzählungen von ihr beleuchtet der Historiker, wie sich die jüdisch-christlichen Beziehungen in den vergangenen 2.000 Jahren gewandelt haben. Sein Ziel dabei ist zu zeigen, dass die Geschichte der Juden gleichzeitig dezidiert jüdisch und europäisch ist. Hacohen ist Professor für Geschichte, Politikwissenschaft und Religion an der Duke University in Durham, North Carolina. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Geschichte Mitteleuropas mit Fokus auf Sozialtheorie, politischer Philosophie und rabbinischer Kultur.

Die diesjährige Vorlesungsreihe trägt den Titel „Religion und ihre Vermittlung: Identität – Medien – VerAnderung“. Sie befasst sich mit der Selbst- und Fremddarstellung von Judentum, Christentum und Islam in Medien, Kultur und Unterricht. Die einzelnen Veranstaltungen untersuchen, welchen Einfluss diese Darstellungen im Verlauf der Geschichte auf das Selbstverständnis der Religionen hatten.

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Prof. Dr. Andrea Strübind, Tel.: 0441/798-2165, E-Mail:

Prof. Dr. Matthias Bormuth, Tel.: 0441/36142391, E-Mail:

(Stand: 20.04.2022)