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1. November 2019   370/19    Forschung / Veranstaltungsankündigung

Wie Bürger und Staat Daten austauschen können

Partner des EU-Projekts BLING treffen sich in Oldenburg

Oldenburg. Den Personalausweis mit einem Mausklick bestellen oder Wahlunterlagen zu Hause herunterladen – das könnte die so genannte Blockchain-Technologie möglich machen. Ein internationales Forscherteam mit Oldenburger Beteiligung arbeitet im EU-Projekt BLING (Blockchain in Government) daran, eine Plattform aufzubauen, die den sicheren Austausch von Daten zwischen Bürgern, Behörden sowie kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht. Ziel ist es, effektive Anwendungsfälle für die Blockchain-Technologie in Behörden zu entwickeln und diese zu erproben.

An BLING sind insgesamt 13 Partner aus den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Belgien und Schottland beteiligt, darunter Städte, Regionen, Unternehmen und Behörden sowie vier Universitäten als Forschungspartner. Wirtschaftsinformatiker der Universität Oldenburg um Prof. Dr. Jorge Marx Gómez haben die Aufgabe, Potenziale für Blockchain-Technologien in der Verwaltung zu identifizieren, technische Lösungen zu entwickeln, diese zu evaluieren und das gesammelte Wissen für alle Partner zugänglich zu machen. Darüber hinaus entwickeln sie Anwendungsfälle und bauen ein lokales Blockchain-Labor auf. In Kooperation mit der Stadt Oldenburg soll am Ende ein Pilotprojekt entstehen.

Das Projekt BLING wird durch das Interreg Nordseeprogramm der EU seit Anfang 2019 für drei Jahre mit insgesamt rund knapp 5 Millionen Euro gefördert. Die Projektleitung liegt bei der niederländischen Stadt Groningen.

Hinweis für die Kollegen von der Presse:

Vom 4. bis 6. November treffen sich die Projektpartner in Oldenburg. Falls Sie Interesse haben, an der Veranstaltung teilzunehmen, melden Sie sich bitte unter folgendem Kontakt an: 

Weblinks

Kontakt

Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, Tel.: 0441/798-4470, E-Mail:

(Stand: 09.06.2021)