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26. November 2019   404/19    Veranstaltungsankündigung

Zwischen Klischee und Wissenschaft: Jüdische Geschichte, Religion und Kultur in Schulbüchern

Vortrag in der Universitätsbibliothek

Oldenburg. Wie stellen aktuelle Schulbücher jüdische Geschichte und Religion dar? Und wie ist es um das Israel-Bild in den Büchern bestellt? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Vortrags des Braunschweiger Schulbuchforschers Dr. Dirk Sadowski am Montag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, im Bibliothekssaal der Universität (Campus Haarentor, Uhlhornsweg 49-55). Der Vortrag „Juden und Judentum in aktuellen Geschichtsschulbüchern – zwischen Klischee und Wissenschaft“ setzt die Vorlesungsreihe der Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien“ der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg fort.

In seinem Vortrag beleuchtet Sadowski, ob aktuelle Schulbücher jüdische Geschichte, Religion und Kultur möglicherweise klischeehaft darstellen. Dabei geht er der Frage nach, ob sich in diesen Darstellungen antisemitische Vorurteile, die in der Gesellschaft verbreitet sind, widerspiegeln.  Sadowski erörtert dies anhand von Beispielen aus gegenwärtig zugelassenen Geschichtsschulbüchern und Lehrwerken für den Religionsunterricht.

Sadowski studierte Israelwissenschaften, Judaistik und Geschichte in Berlin und Jerusalem und promovierte an der Universität Leipzig. Seit 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig. Zudem ist er Koordinator und Mitglied der Arbeitsgruppe Geschichte der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission.

Die diesjährige Vorlesungsreihe trägt den Titel „Religion und ihre Vermittlung: Identität – Medien – VerAnderung“. Sie befasst sich mit der Selbst- und Fremddarstellung von Judentum, Christentum und Islam in Medien, Kultur und Unterricht. Die einzelnen Veranstaltungen untersuchen, welchen Einfluss diese Darstellungen im Verlauf der Geschichte auf das Selbstverständnis der Religionen hatten.

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Kontakt

Prof. Dr. Andrea Strübind, Tel.: 0441/798-2165, E-Mail:

Presxnsse ic2gv& Kodjlmmunifpkationvqu (presse@dpe8uol.lmde) (Stand: 07.11.2019)