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30. April 2020   083/20    

Arbeiten in der Corona-Krise

Bundesweite Online-Befragung gestartet

Oldenburg. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf Arbeitskräfte unterschiedlicher Branchen aus? An einer bundesweiten Online-Umfrage zu diesem Thema ist die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg beteiligt. Initiator des Projekts ist ein Team um Prof. Dr. Hajo Holst vom Institut für Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück Unter www.wao.uni-osnabrueck.de können Interessierte ab sofort an der Befragung teilnehmen.

In fast allen Berufsfeldern spüren Beschäftigte momentan die Auswirkungen der Corona-Krise: Einige arbeiten im Homeoffice, andere sind in Kurzarbeit oder befürchten, arbeitslos zu werden. Wieder andere, insbesondere Beschäftigte im Lebensmittelhandel oder in Krankenhäusern, müssen mehr arbeiten als sonst und sind besonders gefährdet, sich mit dem Virus zu infizieren. Da Kindergärten und Schulen geschlossen sind, stehen viele auch vor der Herausforderung, Arbeit und Kinderbetreuung miteinander zu verbinden.

Mit der Befragung möchten die Initiatoren herausfinden, wie Berufstätige die Corona-Krise erleben, wie sich für sie Kinderbetreuung und Arbeit im Alltag vereinbaren lassen und welche Schutzmaßnahmen ihre Arbeitgeber ergreifen. Beteiligen können sich Beschäftigte aus allen Branchen und Berufsfeldern – ob im Einzelhandel, in der Pflege oder im Kulturbereich, ob fest angestellt oder freiberuflich tätig. Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 15 Minuten; alle Daten werden anonym ausgewertet. Die Ergebnisse möchten Holst und sein Team wissenschaftlich auswerten und gemeinsam mit den Kooperationsstellen in der Arbeitswelt, Politik, der Wissenschaft und der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt machen.

Die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg verfolgt das Ziel, Menschen aus den Bereichen der Wissenschaft, der Gewerkschaften und der Arbeitswelt zusammenzubringen, etwa durch Tagungen, Vorträge und Diskussionsrunden. Sie ist Mitglied des Netzwerks der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen, das gemeinsam mit der Universität Osnabrück die Umfrage durchführt.

Weblinks

Kontakt

Prof. Dr. Hajo Holst (Universität Osnabrück), Tel.: 0541/969-4615, E-Mail: haholst@uni-osnabrueck.de

Prest4mgbse & gq88Kommunikation (pressuo/e@uwsfdol.de) (Stand: 17.02.2020)