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Andrea Strübind

12. Juli 2022   153/22    Veranstaltungsankündigung

Wie der jüdische Religionsphilosoph Jeshajahu Leibowitz aufs Christentum blickte

Oldenburg. Er war für seine pointierten, oft auch polemischen Kommentare zu Problemen des Nahostkonflikts und zu gesellschafts- und religionspolitischen Fragen in Israel bekannt und gefürchtet: der Jerusalemer Religionsphilosoph Jeshajahu Leibowitz (1903–1994), langjähriger Chefredakteur der Hebräischen Enzyklopädie. Sein kritischer Blick auf das Christentum ist Thema des nächsten Vortrags der „Interkulturellen Jüdischen Studien“ an der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg am Montag, 18. Juli.

Der Tübinger Theologe und Judaist Prof. Dr. Matthias Morgenstern zeichnet Leibowitz‘ Bild des Christentums nach. Demnach ist es einerseits religionsgesetzlich fundiert und hat zugleich mit historischen Erfahrungen zu tun. Morgenstern widmet sich in seinem Vortrag der Frage, inwieweit eine christliche Antwort auf Leibowitz‘ Sicht des Christentums möglich und sinnvoll ist. Der öffentliche Vortrag der Reihe „‚Vom Lernen und Lassen‘ – Perspektiven des Dialogs der Religionen“ beginnt um 19.30 Uhr im Bibliothekssaal der Universität (Uhlhornsweg 49-55). Es gilt die 3G-Regel und FFP2-Maskenpflicht.

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Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail:

(Stand: 20.04.2022)