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Inhalt 2/2010

Studium & Lehre

Grüne Märkte für die Zukunft

Oldenburger Studierende erarbeiten Geschäftsidee

Die „grünen Zukunftsmärkte“ fest im Blick: Studierende des Moduls „Eco-Venturing“ mit Projektpartnern und den Leitern des Moduls, Alexander Nicolai (l.) und Klaus Fichter (vorne, Mitte). Foto: Christian Horneber

Die Bündelung und Ergänzung von Serviceleistungen für Solarinstallateure, die Maisersatzpflanze Igniscum als Substrat für Biogasanlagen, ein gentoxikologischer Test zur Bestimmung der Gewässerverschmutzung, die Berechnung von Treibhausgasemissionen für Konzerte und Events sowie ein Beratungsansatz zu Energieeinsparmöglichkeiten in Rechenzentren: Die Gründungs- und Geschäftsideen, die Studierende des Moduls „Eco-Venturing“ im Bereich der Umweltinnovationen zusammen mit Unternehmen aus der Nordwestregion erarbeitet haben und im Januar an der Universität präsentierten, waren vielfältig. „Eco-Venturing“ ist das Herzstück des neuen Studienschwerpunkts Eco-Entrepreneurship an der Universität.

Das Modul, das von PD Dr. Klaus Fichter und Prof. Dr. Alexander Nicolai, Inhaber der Stiftungsprofessur für Entrepreneurship, entwickelt und geleitet wird, fördert den Schritt vom Studium in die Praxis und dient dem Aufbau unternehmerischer Kompetenzen zur Entwicklung und Umsetzung von Umweltinnovationen. „Eco Venturing“ beschäftigt sich dabei ausschließlich mit Gründungs- und Geschäftsideen, die die „grünen Zukunftsmärkte“ im Blick haben. An dem Projekt beteiligten sich viele Partner aus der Nordwestregion wie die Oldenburger Firmen Aleo Solar und Piccoplant, die geplanten Neugründungen Envitox und Climate Clearinghouse Solutions sowie die Bremer Firma Erecon AG. Nach dem erfolgreichem Start soll das Modul „Eco-Venturing“ künftig jeweils im Wintersemester angeboten werden.

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"Warum denn nicht?"

Projekt zur Unterstützung von Migranten / "Eigene Erfahrungen teilen"

Studierende mit Migrationshintergrund kämpfen mitunter mit ganz anderen Problemen als ihre deutschen KommilitonInnen. Zahlen belegen: Die Studienabbruchquote in dieser Gruppe liegt bundesweit bei 45 Prozent. Befürchtungen, mit den deutschen KommilitonInnen nicht mithalten zu können, tauchen immer wieder auf. Um Lösungen anzubieten, Studierende zu begleiten, Ansprechpartner für Ängste zu sein und Nachwuchskräfte zu fördern, hat das Studentenwerk Oldenburg das Projekt „Warum denn nicht? – Migration und Bildung“ ins Leben gerufen.

Das zunächst auf eine Laufzeit von zwei Jahren angelegte Projekt soll junge Menschen dabei unterstützen, einen akademischen Abschluss zu erlangen. Es umfasst auch die Beratung von AbiturientInnen und deren Eltern, um Schwellenängste und Unsicherheiten abzubauen. Geplant ist darüber hinaus der Aufbau eines Netzwerks mit Multiplikatoren aus Schule, Migrantenorganisationen, Hochschule und Beratungseinrichtungen.

Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziert und von der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg und dem Interdisziplinären Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) durchgeführt. Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ansprechpartnerin für SchülerInnen und Studierende ist die türkischstämmige Cigdem Handschuch, Absolventin der Universität. Handschuch freut sich auf ihre Aufgabe: „Ich habe jetzt die Möglichkeit, meine eigenen Erfahrungen mit SchülerInnen und Studierenden, die wie ich eine Migrationsgeschichte haben, zu teilen.“

www.warum-denn-nicht.info

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"Ich möchte viel Abwechslung bieten"

Individuelle Vorbereitung auf jedes Tutorium

Vermittlungskompetenzen, Inhalte und Methoden, Recherchetechniken: Um TutorInnen auf ihre Rolle vorzubereiten, führt die Zentrale Studienberatung regelmäßig eine mehrtägige Schulung durch. Doch was sind eigentlich die Aufgaben von TutorInnen? Wie sieht ihr Alltag aus? Dazu ein Gespräch mit der Tutorin für Elementarmathematik und Pädagogik, Julia Bruns (Foto).

UNI-INFO: Frau Bruns, Elementarmathematik und Pädagogik – wie bekommen Sie das als Tutorin zusammen?

BRUNS: Die Arbeit als Tutorin in den beiden Fächern fällt sehr unterschiedlich aus. In Elementarmathematik korrigiere ich hauptsächlich Übungszettel, die die Studierenden in Gruppen jede Woche bearbeiten müssen. Außerdem klären wir im Tutorium Fragen zur Vorlesung, die ich auch selbst besuche. Dazu treffe ich mich einmal in der Woche für etwa eine halbe Stunde mit dem Dozenten.
Im Fach Pädagogik bereite ich in erster Linie Studierende auf die Klausur am Ende des Semesters vor. Gemeinsam gehen wir den Stoff aus der Vorlesung noch einmal durch und klären Nachfragen. Damit wir Tutoren wissen, welcher Stoff prüfungsrelevant ist, treffen wir uns alle zwei Wochen mit den Professoren. Und natürlich stimme ich mich regelmäßig mit den anderen Tutoren ab, treffe mich mit meinen beiden Übungsgruppen und gebe Hinweise zur Bearbeitung der Aufgaben.

UNI-INFO: Was ist Ihre Methodik, mit der Sie Studierende betreuen und Ihnen Inhalte näher bringen?

BRUNS: Ich baue eine Tutoriumssitzung im Prinzip wie eine Unterrichtstunde auf: Einstieg, Erarbeitungsphase, Ergebnissicherung. Dabei achte ich darauf, dass ich Methodenwechsel einbaue, und ich versuche viele Dinge auf die Schulpraxis zu übertragen. Insgesamt nutze ich viele Methoden zur Gruppenarbeit, denn ich möchte ein abwechslungsreiches Tutorium bieten. Dabei wünsche ich mir, dass ich den Studierenden nicht nur die Inhalte vermittle, sondern dass sie auch die Methoden kennen lernen und verwenden können

UNI-INFO: Was ist Ihre besondere Motivation als Tutorin?

BRUNS: Ich habe sehr viel Freude an meinen Aufgaben, denn nicht nur die Studierenden, sondern auch ich lerne sehr viel bei diesen Tutorien. Sie sind eine gute Vorbereitung auf meinen Beruf als Lehrerin. Denn ich lerne Inhalte zu vermitteln, Stunden zu strukturieren und Bearbeitungszeit einzuschätzen. Außerdem freut es mich, besonders in Mathe, wenn ich sehe, dass die Studierenden bestimmte Dinge mit meiner Hilfe besser verstehen.

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HIT und Studier!-Tage

Rund 3.000 SchülerInnen und LehrerInnen nutzten am 5. Juni den Hochschulinformationstag (HIT). Sowohl an den Ständen als auch in den Veranstaltungen der Fächer, Fachschaften und zentralen Einrichtungen herrschte Hochbetrieb. Wir haben die SchülerInnen den Hit erlebt? Ein Podcast auf den Seiten der ZSB gibt Aufschluss. Am 4. und 5. Juni fanden außerdem die ersten Studier!-Tage der Uni statt. Die Initiative der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften stieß auf große Resonanz. 125 SchülerInnen aus ganz Niedersachsen reisten an, um sich über die Studienfächer Chemie, Mathematik und Physik zu informieren und einen Einblick in den Studienalltag zu bekommen. Die Studier!-Tage wurden vom Präsidium der Universität und von der EWE Stiftung gefördert und sollen im nächsten Jahr wieder angeboten werden.

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Beschlüsse schnell umsetzen

An der „Reform der Reform“, also an der Verbesserung des Bachelor- und Mastersystems, wird auch nach dem Ende der Besetzung des Hörsaalzentrums weiter gearbeitet. Die protestierenden Studierenden, die Mitte Dezember das A14 räumten, laden montags und mittwochs ab 18.00 Uhr im Hörsaal 1 zum Plenum, um sich über die weiteren Ziele und Forderungen abzustimmen. Mitte Januar fand zudem ein erneutes Treffen des Vizepräsidenten Prof. Dr. Mathias Wickleder mit den StudiendekanInnen und Studierenden statt. Dabei ging es u. a. um die Frage, wie die vom Senat am 16. Dezember gefassten Beschlüsse am besten umgesetzt werden können. Auch in den Fakultäten wird weiter an der Verbesserung der Studienbedingungen gearbeitet. Die Runden Tische „Bologna“, die Wickleder bereits vor den Protesten initiiert hatte, gehen teilweise schon in die dritte Runde. Noch im Wintersemester soll sich laut Wickleder die AG Studienstrukturreform konstituieren, die den Reformprozess unterstützen soll.

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HIT und Studier!-Tage

Rund 3.000 SchülerInnen und LehrerInnen nutzten am 5. Juni den Hochschulinformationstag (HIT). Sowohl an den Ständen als auch in den Veranstaltungen der Fächer, Fachschaften und zentralen Einrichtungen herrschte Hochbetrieb. Wir haben die SchülerInnen den Hit erlebt? Ein Podcast auf den Seiten der ZSB gibt Aufschluss. Am 4. und 5. Juni fanden außerdem die ersten Studier!-Tage der Uni statt. Die Initiative der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften stieß auf große Resonanz. 125 SchülerInnen aus ganz Niedersachsen reisten an, um sich über die Studienfächer Chemie, Mathematik und Physik zu informieren und einen Einblick in den Studienalltag zu bekommen. Die Studier!-Tage wurden vom Präsidium der Universität und von der EWE Stiftung gefördert und sollen im nächsten Jahr wieder angeboten werden.

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"Informatik - ja sicher!"

Unter dem Motto „Informatik – ja, sicher!“ lädt das Department für Informatik am Mittwoch, 24. Februar, 9.00 bis 13.00 Uhr, zum diesjährigen Schülerinformationstag ein. Eingeladen sind SchülerInnen ab Jahrgangsstufe 9 und andere Interessierte. Praxisorientierte Vorträge, Präsentationen und Workshops demonstrieren u.a., wie Informatik das Autofahren sicherer macht und wieso Informationstechnik für die zukünftige Energieversorgung wichtig ist. Außerdem können Interessierte auch den von Studierenden organisierten Informatik-Kongress zum Thema „Datenschutz und Datensicherheit“ besuchen. Für LehrerInnen bietet der von der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften organisierte „MINT-Lehrertag“ die Gelegenheit, sich ab 10.00 Uhr u.a. über die Bachelor- und Master-Studienangebote der Fächer Mathematik, Informatik und der Naturwissenschaften zu informieren. Anmeldungen sind bis zum 10. Februar möglich unter infotag@informatik.uni-oldenburg.de.

www.informatik.uni-oldenburg.de/infotag

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HIT und Studier!-Tage

Rund 3.000 SchülerInnen und LehrerInnen nutzten am 5. Juni den Hochschulinformationstag (HIT). Sowohl an den Ständen als auch in den Veranstaltungen der Fächer, Fachschaften und zentralen Einrichtungen herrschte Hochbetrieb. Wir haben die SchülerInnen den Hit erlebt? Ein Podcast auf den Seiten der ZSB gibt Aufschluss. Am 4. und 5. Juni fanden außerdem die ersten Studier!-Tage der Uni statt. Die Initiative der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften stieß auf große Resonanz. 125 SchülerInnen aus ganz Niedersachsen reisten an, um sich über die Studienfächer Chemie, Mathematik und Physik zu informieren und einen Einblick in den Studienalltag zu bekommen. Die Studier!-Tage wurden vom Präsidium der Universität und von der EWE Stiftung gefördert und sollen im nächsten Jahr wieder angeboten werden.

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Hochschuldidaktik

Lehre und Lernen von Kompetenzen“ – mit diesem Thema beginnt das neue Veranstaltungsprogramm im Rahmen des Zertifikats „Hochschuldidaktische Qualifizierung“ im Februar. Weitere Themen sind unter anderem Didaktik großer Lehrveranstaltungen, Feedback in Lehrveranstaltungen und E-Learning.
Um die Qualität in der Hochschullehre zu steigern, bietet die Universität Oldenburg gemeinsam mit den Universitäten Bremen und Osnabrück seit 2005 ein modularisiertes Qualifizierungsprogramm für alle in der Hochschullehre tätigen WissenschaftlerInnen an. Das Programm umfasst drei Module mit insgesamt 200 Stunden. Die einzelnen Module bestehen aus drei Werkstattseminaren mit Pflicht- und Wahlbereich. Bei den Seminaren handelt es sich um Präsenzveranstaltungen, die zum Teil mit E-Learning-Angeboten kombiniert sind. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen kostet für Lehrende der Universität Oldenburg und der Kooperationspartner 60,- € (andere 120,- s). Die erfolgreiche Teilnahme an einzelnen Seminaren wird bescheinigt; ein Abschlusszertifikat wird nach der Absolvierung aller drei Module ausgestellt.

www.hochschuldidaktik.uni-oldenburg.de

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HIT und Studier!-Tage

Rund 3.000 SchülerInnen und LehrerInnen nutzten am 5. Juni den Hochschulinformationstag (HIT). Sowohl an den Ständen als auch in den Veranstaltungen der Fächer, Fachschaften und zentralen Einrichtungen herrschte Hochbetrieb. Wir haben die SchülerInnen den Hit erlebt? Ein Podcast auf den Seiten der ZSB gibt Aufschluss. Am 4. und 5. Juni fanden außerdem die ersten Studier!-Tage der Uni statt. Die Initiative der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften stieß auf große Resonanz. 125 SchülerInnen aus ganz Niedersachsen reisten an, um sich über die Studienfächer Chemie, Mathematik und Physik zu informieren und einen Einblick in den Studienalltag zu bekommen. Die Studier!-Tage wurden vom Präsidium der Universität und von der EWE Stiftung gefördert und sollen im nächsten Jahr wieder angeboten werden.

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Presse & Kommunikation (Stand: 10.09.2018)